Studierende mit Sehbeeinträchtigung oder Blindheit könnten folgende Fragen zum Thema bauliche Barrierefreiheit an der Universität haben: 1. Welche baulichen Maßnahmen wurden ergr... [mehr]
Umfassende Maßnahmen zur Barrierefreiheit zielen darauf ab, allen Menschen – unabhängig von körperlichen, sensorischen, kognitiven oder altersbedingten Einschränkungen – einen gleichberechtigten Zugang zu Gebäuden, digitalen Angeboten, Dienstleistungen und Informationen zu ermöglichen. Die Umsetzung solcher Maßnahmen umfasst typischerweise folgende Schritte: 1. **Bestandsaufnahme und Analyse** Zunächst wird der aktuelle Stand der Barrierefreiheit erfasst. Dazu gehören Gebäude, Websites, Arbeitsplätze und Kommunikationsmittel. Es werden Schwachstellen identifiziert und priorisiert. 2. **Rechtliche Grundlagen und Normen** Die Umsetzung orientiert sich an gesetzlichen Vorgaben wie dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) oder internationalen Standards wie der UN-Behindertenrechtskonvention und der WCAG (Web Content Accessibility Guidelines). 3. **Bauliche Maßnahmen** - Stufenlose Zugänge, Rampen und Aufzüge - Breite Türen und Flure - Barrierefreie Sanitäranlagen - Taktile Leitsysteme und kontrastreiche Beschilderung - Akustische und visuelle Informationssysteme 4. **Digitale Barrierefreiheit** - Websites und Apps nach WCAG-Standards gestalten - Alternativtexte für Bilder, Untertitel für Videos - Bedienbarkeit per Tastatur und Screenreader - Klare, einfache Sprache 5. **Kommunikation und Information** - Leichte Sprache und Gebärdensprache anbieten - Informationsmaterialien in Brailleschrift oder als Audio - Schulung von Mitarbeitenden im Umgang mit Barrierefreiheit 6. **Partizipation und Feedback** Betroffene Personen werden in die Planung und Umsetzung einbezogen. Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Maßnahmen anhand von Nutzerfeedback sind wichtig. 7. **Langfristige Strategie und Sensibilisierung** Barrierefreiheit wird als fortlaufender Prozess verstanden. Sensibilisierungskampagnen und kontinuierliche Weiterbildung fördern eine inklusive Unternehmenskultur. Weitere Informationen und praktische Hilfestellungen bieten beispielsweise die Aktion Mensch ([https://www.aktion-mensch.de/](https://www.aktion-mensch.de/)) oder die Bundesfachstelle Barrierefreiheit ([https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/](https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/)).
Studierende mit Sehbeeinträchtigung oder Blindheit könnten folgende Fragen zum Thema bauliche Barrierefreiheit an der Universität haben: 1. Welche baulichen Maßnahmen wurden ergr... [mehr]
Studierende mit Hörbeeinträchtigung oder Gehörlosigkeit könnten folgende Fragen zum Thema bauliche Barrierefreiheit haben: 1. Welche baulichen Maßnahmen sind erforderlich, u... [mehr]
Die Designrichtlinien für Barrierefreiheit AA beziehen sich auf die Web Content Accessibility (WCAG) 2.1, die von der World Wide Web Consortium (W3C) herausgegeben werden. Hier sind die wichtigst... [mehr]
Um Redakteure und Entwickler für das Thema Barrierefreiheit zu sensibilisieren, sind folgende Schulungen empfehlenswert: 1. **Grundlagen der Barrierefreiheit**: Einführung in die Konzepte u... [mehr]
Animationseffekte in der Kategorie Visuelle Effekte unter Barriere beziehen sich auf die Gestaltung und Verwendung von Animationen in digitalen Inhalten, die für alle Benutzer, einschließli... [mehr]
Ein Blindstock, auch als Blindenstock oder Langstock bekannt, ist ein Hilfsmittel für sehbehinderte und blinde Menschen, um sich sicher und selbstständig in ihrer Umgebung zu bewegen. Er wir... [mehr]
Installationszonen behindertengerecht zu gestalten, erfordert die Berücksichtigung verschiedener Aspekte, um sicherzustellen, dass sie für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zug&au... [mehr]