Wenn du mit einem Teleskop den hellen Vollmond bildfüllend betrachtest, wird deine Pupille durch die hohe Lichtintensität sehr klein. Die Pupillenweite hängt von der Helligkeit des betr... [mehr]
Das Vixen 80L mit 1200 mm Brennweite und Öffnungsverhältnis f/15 ist grundsätzlich gut geeignet, um für H-Alpha-Sonnenbeobachtung aufgerüstet zu werden. Hier sind die wichtigsten Punkte dazu: **Vorteile:** - **Lange Brennweite (f/15):** Das hohe Öffnungsverhältnis reduziert chromatische Aberration, was besonders bei der Sonnenbeobachtung im H-Alpha-Bereich (656,28 nm) vorteilhaft ist. - **Refraktor-Optik:** Linsenteleskope wie das Vixen 80L sind generell unempfindlicher gegenüber Streulicht und liefern kontrastreiche Bilder – ideal für die feinen Strukturen der Sonne im H-Alpha-Licht. - **Öffnung (80 mm):** Für H-Alpha-Filter ist das eine gängige und gut nutzbare Größe. Viele H-Alpha-Filter sind für Öffnungen bis 80 mm ausgelegt. **Wichtige Hinweise:** - **H-Alpha-Filter:** Für die Sonnenbeobachtung im H-Alpha-Licht benötigst du einen speziellen H-Alpha-Filter (z. B. von [DayStar](https://www.daystarfilters.com/) oder [Lunt Solar Systems](https://luntsolarsystems.com/)). Diese Filter sind teuer und müssen exakt auf das Teleskop abgestimmt werden. - **Energie-Reduzierung:** Vor dem H-Alpha-Filter muss ein sogenannter "Energy Rejection Filter" (ERF) vor die Objektivöffnung gesetzt werden, um die enorme Sonnenenergie zu reduzieren und das Filterelement zu schützen. - **Montage:** Das Teleskop muss stabil montiert sein, da hohe Vergrößerungen und die Beobachtung feiner Details eine ruhige Nachführung erfordern. **Fazit:** Das Vixen 80L ist für die Umrüstung auf H-Alpha-Sonnenbeobachtung gut geeignet, sofern du die passenden Filter und Sicherheitsvorkehrungen verwendest. Die lange Brennweite und die hohe Abbildungsqualität des Refraktors sind für diesen Zweck sogar besonders vorteilhaft. **Wichtiger Sicherheitshinweis:** Niemals ohne geeignete, geprüfte Sonnenfilter direkt durch ein Teleskop in die Sonne schauen! Es besteht akute Erblindungsgefahr. Weitere Informationen findest du z. B. bei [Baader Planetarium](https://www.baader-planetarium.com/de/sonnenbeobachtung.html) oder den oben genannten Filterherstellern.
Wenn du mit einem Teleskop den hellen Vollmond bildfüllend betrachtest, wird deine Pupille durch die hohe Lichtintensität sehr klein. Die Pupillenweite hängt von der Helligkeit des betr... [mehr]
Ein M28.5x0.6-Gewinde ist ein metrisches Feingewinde mit 28,5 mm Durchmesser und 0,6 mm Steigung. Dieses Gewinde ist als sogenanntes "Filtergewinde" bei 1,25-Zoll-Okularen und Zubehörte... [mehr]
Refraktoren mit einem Öffnungsverhältnis von f/15 sind heute eher selten, da moderne Teleskope meist kürzere Brennweiten (schnellere Öffnungsverhältnisse) haben. Dennoch gibt... [mehr]
Ein direkter Blick durch ein Teleskop in die Sonne ist extrem gefährlich und kann zu dauerhaften Augenschäden oder Erblindung führen, wenn der Schutz nicht absolut zuverlässig ist.... [mehr]
Nein, dein Auge ist beim direkten Blick in die Sonne durch ein Teleskop mit 80 mm Öffnung **nicht vollständig geschützt**, wenn du nur einen DayStar Quark Filter verwendest. **Wichtige... [mehr]
Frost ist für einen H-Alpha-Filter wie beim Acuter Solarus Teleskop in der Regel nicht direkt schädlich, solange der Filter nicht mechanisch beansprucht oder Feuchtigkeit ins Filterinnere ei... [mehr]
Die maximale Vergrößerung, bei der die Sonne noch vollständig im Gesichtsfeld eines Teleskops sichtbar ist, hängt von zwei Faktoren ab: 1. **Wirkliches Gesichtsfeld des Okulars**... [mehr]
Für die visuelle Beobachtung mit einem Takahashi-Teleskop mit 60 mm Objektivdurchmesser ist das **Takahashi FC-60** besonders geeignet. Es handelt sich dabei um einen apochromatischen Refraktor (... [mehr]
Die Sichtweite eines Teleskops wird oft durch seine Öffnung (Durchmesser des Hauptspiegels oder der Linse) und Vergrößerung bestimmt. Eine größere Öffnung ermöglic... [mehr]
Das Kepler-Fernrohr, auch als Keplersches Teleskop bekannt, ist eine Art von astronomischem Teleskop, das von Johannes Kepler im 17. Jahrhundert entwickelt wurde. Es verwendet zwei Linsen, um ein verg... [mehr]