Die Grundidee aller Farbtheorien ist es, zu erklären, wie Farben entstehen, wie sie wahrgenommen werden und wie sie miteinander in Beziehung stehen. Farbtheorien beschäftigen sich damit, wie... [mehr]
Ob ein weißer Nachthimmel mit schwarzen Sternen als unangenehm empfunden wird, hängt stark von der Wahrnehmung und den Erwartungen des Betrachters ab. In der Realität ist der Nachthimmel dunkel und die Sterne erscheinen als helle Punkte, weil sie Lichtquellen sind. Ein weißer Himmel mit schwarzen Sternen kehrt dieses natürliche Bild um (Negativbild). Viele Menschen könnten das als ungewohnt oder sogar irritierend empfinden, weil es dem widerspricht, was sie aus Erfahrung kennen. Schwarz wird oft mit Leere oder dem Fehlen von Licht assoziiert, sodass schwarze Sterne auf weißem Grund möglicherweise als "Löcher" oder Störungen wahrgenommen werden. Das kann als unangenehm oder unnatürlich empfunden werden. Allerdings ist das Empfinden auch subjektiv: Manche könnten diese Darstellung als künstlerisch interessant oder ästhetisch reizvoll empfinden, gerade weil sie ungewöhnlich ist. In der Kunst werden solche Umkehrungen manchmal gezielt eingesetzt, um Aufmerksamkeit zu erregen oder zum Nachdenken anzuregen. Zusammengefasst: Für die meisten Menschen dürfte ein weißer Nachthimmel mit schwarzen Sternen eher ungewohnt und potenziell unangenehm wirken, weil er den natürlichen Sehgewohnheiten widerspricht.
Die Grundidee aller Farbtheorien ist es, zu erklären, wie Farben entstehen, wie sie wahrgenommen werden und wie sie miteinander in Beziehung stehen. Farbtheorien beschäftigen sich damit, wie... [mehr]