Was ist die Substitutionshypothese?

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Die Substitutionshypothese ist ein Konzept aus der Wirtschaftstheorie, das besagt, dass Konsumenten und Produzenten in der Lage sind, einen bestimmten Faktor oder ein Gut durch ein anderes zu ersetzen, wenn sich die relativen Preise ändern. Diese Hypothese basiert auf der Annahme, dass es Alternativen gibt, die ähnliche Funktionen erfüllen können, und dass die Entscheidung, welches Gut oder welchen Faktor zu verwenden, von den relativen Kosten abhängt. Ein klassisches Beispiel ist die Substitution von Arbeit durch Kapital in der Produktion: Wenn der Lohn steigt, könnten Unternehmen dazu übergehen, mehr Maschinen (Kapital) zu verwenden und weniger Arbeitskräfte einzustellen, um die Produktionskosten zu minimieren. Die Substitutionshypothese spielt eine wichtige Rolle in der Mikroökonomie, insbesondere bei der Analyse von Nachfrage- und Angebotsfunktionen sowie bei der Untersuchung von Produktionsfunktionen.

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