Der Begriff „phenologischer Ansatz“ ist im Zusammenhang mit Partizipation ungewöhnlich und vermutlich ein Schreibfehler oder eine Verwechslung. Wahrscheinlich ist der **phänomenologische Ansatz** gemeint. **Phänomenologischer Ansatz bei der Partizipation:** Der phänomenologische Ansatz stammt aus der Philosophie (insbesondere von Edmund Husserl) und wird in den Sozialwissenschaften genutzt, um subjektive Erfahrungen und Wahrnehmungen von Menschen zu erfassen und zu verstehen. **Im Kontext der Partizipation bedeutet das:** - Die Beteiligung von Menschen wird aus ihrer eigenen Sicht betrachtet. - Es wird untersucht, wie Individuen oder Gruppen Partizipation erleben, welche Bedeutungen sie ihr zuschreiben und wie sie diese Prozesse wahrnehmen. - Ziel ist es, die subjektiven Erfahrungen und Sichtweisen der Beteiligten möglichst vorurteilsfrei zu erfassen und zu beschreiben. **Beispiel:** In einem partizipativen Projekt (z. B. Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung) würde ein phänomenologischer Ansatz bedeuten, dass die Forscher*innen die Erfahrungen, Gefühle und Sichtweisen der Teilnehmenden durch Interviews, Beobachtungen oder andere qualitative Methoden erfassen und analysieren, ohne diese vorschnell zu bewerten oder zu interpretieren. **Zusammengefasst:** Ein phänomenologischer Ansatz bei der Partizipation stellt die subjektiven Erlebnisse und Bedeutungen der Beteiligten in den Mittelpunkt und versucht, diese möglichst unverfälscht zu erfassen und zu verstehen.