Extinktion in der Photometrie bezeichnet die Abschwächung (Verringerung) der Intensität von Licht, wenn es durch eine Substanz (z. B. eine Lösung) hindurchtritt. Sie ergibt sich aus der Summe von Absorption und Streuung des Lichts durch die Moleküle oder Partikel in der Probe. Die Extinktion (häufig mit E oder A für Absorbanz bezeichnet) ist ein Maß dafür, wie viel Licht bei einer bestimmten Wellenlänge von der Probe „verschluckt“ wird. Mathematisch wird die Extinktion nach dem Lambert-Beer'schen Gesetz beschrieben: **E = log₁₀(I₀ / I)** - **I₀**: Intensität des eingestrahlten Lichts - **I**: Intensität des durch die Probe hindurchgetretenen Lichts Die Extinktion ist also ein logarithmisches Maß für die Lichtabschwächung und wird in der Photometrie genutzt, um Konzentrationen von gelösten Stoffen zu bestimmen.