Wie entgegnet man der Aussage, es werde zu viel gestreikt und Manager verdienten zu wenig?

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Eine kurze, klare Erwiderung: **„Streiks sind kein Irrsinn, sondern ein legitimes Mittel, wenn Beschäftigte ohne Druck oft nicht fair behandelt werden. Für einen Job ‚dankbar‘ sein zu müssen ersetzt weder faire Löhne noch gute Arbeitsbedingungen. Und dass Manager noch zu wenig verdienen, wirkt angesichts der oft extremen Gehaltsunterschiede eher weltfremd.“** Noch kürzer: **„Wer Arbeit leistet, soll nicht dankbar schweigen, sondern fair bezahlt werden. Streiks gibt es meist nicht, weil es den Leuten zu gut geht, sondern weil vorher zu lange nichts passiert ist.“** Etwas schärfer: **„Merkwürdige Logik: Unten soll man dankbar sein, oben reicht es trotzdem nie. Genau wegen solcher Haltung wird gestreikt.“**