Einfache Ursachen für konjunkturelle Schwankungen sind zum Beispiel: 1. **Veränderungen der Nachfrage:** Wenn Konsumenten oder Unternehmen mehr oder weniger kaufen und investieren, schwankt... [mehr]
Die konjunkturelle Entwicklung und die Auslastung des Produktionspotenzials stehen in einem engen Zusammenhang: Das Produktionspotenzial beschreibt die maximale Menge an Gütern und Dienstleistungen, die eine Volkswirtschaft bei normaler Auslastung aller Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital, Technologie) nachhaltig herstellen kann, ohne dass es zu Inflation kommt. Die konjunkturelle Entwicklung beschreibt die Schwankungen der wirtschaftlichen Aktivität im Zeitverlauf, also Aufschwung (Expansion), Boom, Abschwung (Rezession) und Tiefphase (Depression). **Zusammenhang:** - **Hochkonjunktur/Boom:** Die tatsächliche Produktion (reales BIP) liegt nahe am oder sogar über dem Produktionspotenzial. Die Auslastung ist sehr hoch, oft kommt es zu Überauslastung (Überstunden, Engpässe, Preissteigerungen). - **Rezession:** Die tatsächliche Produktion liegt unter dem Produktionspotenzial. Die Auslastung ist gering, es gibt ungenutzte Kapazitäten (Arbeitslosigkeit, Maschinen stehen still). - **Normale Auslastung:** In einer Phase des Gleichgewichts entspricht die tatsächliche Produktion dem Produktionspotenzial, die Auslastung ist „normal“. **Fazit:** Die konjunkturelle Entwicklung bestimmt, wie stark das Produktionspotenzial ausgelastet ist. In Boomphasen ist die Auslastung hoch, in Rezessionen niedrig. Ziel der Wirtschaftspolitik ist es oft, die tatsächliche Produktion möglichst nahe am Produktionspotenzial zu halten, um Arbeitslosigkeit und Inflation zu vermeiden.
Einfache Ursachen für konjunkturelle Schwankungen sind zum Beispiel: 1. **Veränderungen der Nachfrage:** Wenn Konsumenten oder Unternehmen mehr oder weniger kaufen und investieren, schwankt... [mehr]