Unterscheidung der Wassergefährdungsklassen mit praktischen Beispielen für Unternehmen.

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Die Wassergefährdungsklassen (WGK) sind in Deutschland in drei Klassen unterteilt, die den Gefährdungsgrad von Stoffen für das Wasser beschreiben. Hier sind praktische Beispiele für ein Unternehmen: 1. **Wassergefährdungsklasse 1 (WGK 1)**: - **Beispiel**: Ein Unternehmen verwendet biologisch abbaubare Reinigungsmittel, die keine schädlichen Auswirkungen auf Gewässer haben. Diese Stoffe sind in der Regel weniger gefährlich und können bei unsachgemäßer Entsorgung nur geringe Schäden verursachen. 2. **Wassergefährdungsklasse 2 (WGK 2)**: - **Beispiel**: Ein Unternehmen, das chemische Produkte wie Lösungsmittel oder Farben verwendet, die bei unsachgemäßer Handhabung oder Entsorgung schädlich für Gewässer sein können. Hier sind Maßnahmen zur Lagerung und Entsorgung erforderlich, um das Risiko zu minimieren. 3. **Wassergefährdungsklasse 3 (WGK 3)**: - **Beispiel**: Ein Unternehmen, das mit hochgiftigen Chemikalien wie Pestiziden oder bestimmten Industriechemikalien arbeitet. Diese Stoffe können bei Kontakt mit Wasser erhebliche Umweltschäden verursachen. Strenge Sicherheitsvorkehrungen und Notfallpläne sind notwendig, um eine Kontamination zu verhindern. Diese Klassifizierung hilft Unternehmen, geeignete Maßnahmen zum Schutz von Gewässern zu ergreifen und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.

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