Eine exakte Gesamtzahl für Dithmarschen gibt es öffentlich meist nicht, aber bei den Adlern sind fast immer Seeadler gemeint: Für Dithmarschen wurden zuletzt eher Revier- oder Brutpaarz...
Wie viele Berggorillas gibt es noch?
Antwort vom**Es gibt aktuell gut 1.000 Berggorillas; die belastbarste oft zitierte Gesamtzahl liegt bei 1.063 Tieren. Entscheidend ist: Die Art ist weiter stark bedroht, aber der Bestand ist dank konsequentem Schutz zuletzt gewachsen.** ([govinfohub.go.ug](https://govinfohub.go.ug/index.php/2025/05/12/mountain-gorilla-and-chimpanzee-census-launched-in-bwindi-sarambwe-ecosystem/)) ## Wie viele genau Die bisher maßgebliche Gesamtschätzung setzt sich aus zwei Restpopulationen zusammen: rund **604 Tiere im Virunga-Massiv** und **459 Tiere im Bwindi-Sarambwe-Gebiet**. Zusammen ergibt das **1.063 Berggorillas**. Für Bwindi läuft seit **Mai 2025** allerdings eine neue Zählung, deshalb kann sich die offizielle Gesamtzahl nach Auswertung noch ändern. ([berggorilla.org](https://www.berggorilla.org/gorillas/gorillazahlen/)) ## Warum ist das trotz Zuwachs kritisch Mehr als tausend Tiere klingen nach viel, sind für eine Menschenaffen-Unterart aber extrem wenig. Berggorillas leben nur noch in **zwei kleinen, voneinander getrennten Lebensräumen** in Uganda, Ruanda und der DR Kongo. Genau diese räumliche Enge macht sie anfällig für **Krankheiten, Wilderei, politische Instabilität und Lebensraumdruck**. ([worldwildlife.org](https://www.worldwildlife.org/species/gorilla/mountain-gorilla/)) Der wichtige Unterschied zu vielen anderen bedrohten Arten: Beim Berggorilla zeigt Schutz **nachweisbar Wirkung**. Deshalb gilt er heute nicht mehr als „vom Aussterben bedroht“, sondern als **„stark gefährdet“**. Das ist eine Verbesserung, aber kein Entwarnungssignal. ([virunga.org](https://virunga.org/wildlife/primates/mountain-gorillas/conservation/)) ## Was die Erhaltung praktisch erfolgreich macht Entscheidend sind nicht allgemeine Naturschutz-Appelle, sondern sehr konkrete Maßnahmen: **bewaffneter Parkschutz, tägliches Monitoring einzelner Gruppen, Veterinärmedizin, Tourismus mit strengen Regeln und Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden**. Gerade beim Berggorilla ist das ein seltener Fall, in dem Schutz nicht nur Verluste bremst, sondern den Bestand tatsächlich erhöht hat. ([virunga.org](https://virunga.org/wildlife/primates/mountain-gorillas/conservation/)) Der überraschend wichtige Punkt: **Krankheitsschutz ist fast so wichtig wie Anti-Wilderei**. Weil Berggorillas genetisch nah am Menschen sind, können selbst menschliche Atemwegsinfektionen gefährlich werden; deshalb sind Abstands- und Hygieneregeln im Gorilla-Tourismus keine Nebensache, sondern zentral für ihr Überleben. ([worldwildlife.org](https://www.worldwildlife.org/species/gorilla/mountain-gorilla/))
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