Braunbären (Ursus arctos) bekommen in der Regel einmal im Jahr Nachwuchs. Die Paarungszeit liegt meist zwischen Mai und Juli. Die eigentliche Geburt findet jedoch erst im Winter statt, meist zwis... [mehr]
Braunbären (Ursus arctos) sind in ihrem Lebensraum meist Einzelgänger und stehen als große Raubtiere an der Spitze der Nahrungskette. Sie haben daher nur wenige natürliche Feinde. Hier eine Übersicht: **Freunde:** - Braunbären leben nicht in sozialen Gruppen, daher haben sie im eigentlichen Sinne keine "Freunde" unter Tieren. - Jungbären bleiben für etwa zwei bis drei Jahre bei ihrer Mutter, die sie beschützt und ihnen das Überleben beibringt. Die Mutter-Kind-Beziehung ist die engste Bindung, die Braunbären haben. - In seltenen Fällen können sich Bären an Futterstellen oder bei reichen Nahrungsquellen dulden, aber echte Freundschaften entstehen dabei nicht. **Feinde:** - Erwachsene Braunbären haben kaum natürliche Feinde. Die größten Gefahren gehen von Menschen aus, etwa durch Jagd, Lebensraumverlust oder Verkehrsunfälle. - Jungtiere können von Wölfen, anderen Bären (insbesondere männlichen Artgenossen), Luchsen oder großen Raubvögeln bedroht werden. - Männliche Braunbären stellen manchmal eine Gefahr für Jungtiere dar, da sie diese töten können, um die Mutter wieder paarungsbereit zu machen (Infantizid). Weitere Informationen findest du z.B. beim [WWF](https://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/braunbaer) oder [NABU](https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/baeren/braunbaer/index.html).
Braunbären (Ursus arctos) bekommen in der Regel einmal im Jahr Nachwuchs. Die Paarungszeit liegt meist zwischen Mai und Juli. Die eigentliche Geburt findet jedoch erst im Winter statt, meist zwis... [mehr]