Wer sind Freunde und Feinde der Braunbären?

Antwort

Braunbären (Ursus arctos) sind in ihrem Lebensraum meist Einzelgänger und stehen als große Raubtiere an der Spitze der Nahrungskette. Sie haben daher nur wenige natürliche Feinde. Hier eine Übersicht: **Freunde:** - Braunbären leben nicht in sozialen Gruppen, daher haben sie im eigentlichen Sinne keine "Freunde" unter Tieren. - Jungbären bleiben für etwa zwei bis drei Jahre bei ihrer Mutter, die sie beschützt und ihnen das Überleben beibringt. Die Mutter-Kind-Beziehung ist die engste Bindung, die Braunbären haben. - In seltenen Fällen können sich Bären an Futterstellen oder bei reichen Nahrungsquellen dulden, aber echte Freundschaften entstehen dabei nicht. **Feinde:** - Erwachsene Braunbären haben kaum natürliche Feinde. Die größten Gefahren gehen von Menschen aus, etwa durch Jagd, Lebensraumverlust oder Verkehrsunfälle. - Jungtiere können von Wölfen, anderen Bären (insbesondere männlichen Artgenossen), Luchsen oder großen Raubvögeln bedroht werden. - Männliche Braunbären stellen manchmal eine Gefahr für Jungtiere dar, da sie diese töten können, um die Mutter wieder paarungsbereit zu machen (Infantizid). Weitere Informationen findest du z.B. beim [WWF](https://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/braunbaer) oder [NABU](https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/baeren/braunbaer/index.html).

Kategorie: Tiere Tags: Braunbär Freunde Feinde
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