Die Aussage bedeutet, dass ein **Raspberry Pi Pico** (ein günstiger Mikrocontroller) als sogenannter **Modchip** verwendet wird, um direkt in den **Bootprozess** (also den Startvorgang) der **PlayStation 3 (PS3)** einzugreifen. Das Ziel dabei ist, einen **Exploit** auszunutzen, der es ermöglicht, eine **Custom Firmware (CFW)** auf der Konsole zu installieren. **Im Detail:** - **Modchip:** Ein Hardware-Bauteil, das in eine Konsole eingebaut oder angeschlossen wird, um deren Software zu manipulieren. - **Bootprozess:** Die Phase, in der die Konsole startet und grundlegende Systemfunktionen lädt. - **Exploit:** Eine Schwachstelle im System, die ausgenutzt wird, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen. - **Unpatchbar:** Der Exploit kann nicht durch ein Software-Update (Patch) von Sony behoben werden, weil er auf einer Schwachstelle basiert, die in der Hardware oder im grundlegenden Bootprozess liegt. - **CFW (Custom Firmware):** Eine modifizierte Systemsoftware, die zusätzliche Funktionen bietet, z.B. das Abspielen von Homebrew-Software oder das Umgehen von Kopierschutzmechanismen. **Bedeutung:** Mit diesem Modchip kann man auf jeder PS3 – unabhängig von der installierten Firmware-Version – eine Custom Firmware installieren, weil der Exploit so tief im System sitzt, dass Sony ihn nicht durch ein Update schließen kann. Das macht die Methode besonders mächtig und dauerhaft. **Hinweis:** Das Modifizieren von Konsolen ist in vielen Ländern rechtlich problematisch und kann zum Verlust der Herstellergarantie führen.