Kannst du Z80-Binärprogramme analysieren?
Antwort vom**Ja — ich kann Z80-Binärprogramme analysieren, disassemblieren und die Logik daraus erklären.** Ich kann dir bei Opcode-Analyse, Sprungfluss, Routinen, Speicherbelegung, I/O-Zugriffen, Interrupts und typischen Reverse-Engineering-Fragen helfen. ## Was konkret möglich ist - Binärcode in Z80-Assembler zerlegen - Routinen und Einsprungpunkte erkennen - Schleifen, Tabellen, Sprungtabellen und Zustandslogik erklären - Verdächtige Stellen finden, z. B. Kopierschutz, Selbstmodifikation oder Endlosschleifen - Unterschiede zwischen Code und Daten abschätzen - Bei ROM-, COM-, TAP-, SNA-, BIN- oder Hex-Dumps helfen ## Wichtiger Punkt **Am schwierigsten ist nicht das Disassemblieren, sondern das korrekte Interpretieren ohne Kontext.** Bei Z80 hängt viel davon ab, ab welcher Adresse der Code geladen wird, welches System gemeint ist und welche Speicherbereiche I/O, ROM oder RAM sind. ## Was ich dafür idealerweise brauche - den Binärdump oder Hexdump - Ladeadresse oder Startadresse - Zielsystem, z. B. CP/M, ZX Spectrum, MSX, Amstrad CPC oder eigenes Board - falls bekannt: Einsprungpunkt, Ports, Speicherlayout ## Praktischer Unterschied Ein Byte wie `CD 00 80` ist nicht einfach nur „Code“, sondern auf Z80 sehr wahrscheinlich `CALL 8000h`. **Ob das sinnvoll ist, entscheidet aber erst die Ladeadresse und Umgebung.** Genau daran scheitern viele oberflächliche Analysen. ## Fazit **Ja, das geht — und zwar sinnvoll, wenn du mir den Dump plus etwas Kontext gibst.** Ohne Kontext ist nur Disassembly möglich, mit Kontext auch echte Programm- und Fehleranalyse.