Wie kennt eine mechanische Zeitschaltuhr die Uhrzeit?

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Eine mechanische Zeitschaltuhr „kennt“ die Uhrzeit nicht im Sinne von Datum/Zeitsignal, sie läuft einfach mit einer festen Drehgeschwindigkeit. - **Antrieb:** Im Inneren sitzt ein kleines **Synchronmotor- oder Uhrwerk-Getriebe**, das die Scheibe/den Ring gleichmäßig bewegt. - **Zeitbasis:** Bei den üblichen Steckdosen-Zeitschaltuhren ist der Motor meist ein **Synchronmotor**, der sich an der **Netzfrequenz (50 Hz in Deutschland)** orientiert. Dadurch dreht sich das Getriebe so, dass z. B. die Skala **einmal in 24 Stunden** herumläuft. - **Einstellen:** Du drehst die Skala auf die aktuelle Uhrzeit; ab dann schaltet sie nach den gesetzten Segmenten/Schaltreitern. - **Abweichungen:** Kleine Gangfehler entstehen durch Toleranzen im Motor/Getriebe und (selten) durch Netzfrequenz-/Last-Effekte; nach Stromausfall ist die „Uhrzeit“ weg und muss neu gestellt werden. - **Alternative Bauart:** Manche „mechanischen“ Uhren (z. B. Federwerk/Weckerprinzip) nutzen eine **Unruh** als Taktgeber; bei Steckdosen-Zeitschaltuhren ist aber fast immer die Netzfrequenz die Referenz.