Wann ist die Bedienung von manuellen Außenjalousien ausgeschlossen?

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**Ja – bei starkem Wind, Vereisung, Schneelast oder erkennbaren Schäden solltest du manuelle Außenjalousien nicht bedienen, weil Lamellen, Führungsschienen oder der Aufzug sofort verbiegen oder reißen können.** ## Wann die Bedienung ausgeschlossen ist Manuelle Außenjalousien dürfen praktisch nicht bewegt werden, wenn die Anlage festgefroren ist oder Schnee und Eis auf den Lamellen liegen. Dann steigt die Kraft im Getriebe oder am Gurt stark an, obwohl sich der Behang nicht frei bewegen kann. Die Folge sind oft verbogene Lamellen, ausgerissene Bänder oder ein Defekt an Kurbel, Welle oder Umlenkung. Auch bei starkem Wind ist die Bedienung problematisch. Außenjalousien sind deutlich windempfindlicher als Rollläden, weil die Lamellen beweglich sind und Angriffsfläche bieten. Wenn der Behang beim Hoch- oder Herunterlassen schlägt oder seitlich aus den Führungen gedrückt wird, drohen sofort Schäden. ## Wichtiger Unterschied Entscheidend ist nicht nur, **ob** die Jalousie gerade unten ist, sondern **ob sie sich frei und gleichmäßig bewegen kann**. Eine manuelle Bedienung ist also auch dann ausgeschlossen, wenn sie schief läuft, klemmt, ungewöhnliche Geräusche macht oder einzelne Lamellen bereits beschädigt sind. Dann verschlimmert weiteres Kurbeln den Schaden fast immer. ## Praktische Regel Bediene eine manuelle Außenjalousie nur, wenn sie trocken, eisfrei, sichtbar unbeschädigt und ohne Widerstand läuft. Sobald du mehr Kraft als üblich brauchst, ist das ein Stoppsignal – nicht „mit Gewalt weiterkurbeln“, sondern die Ursache beseitigen oder reparieren lassen. Ein oft übersehener Punkt: Kritisch ist nicht nur Winterwetter. Auch nach Sturm, Hagel oder längerer Nichtbenutzung können sich Lamellen verhaken. Genau dann entstehen viele Schäden, weil man bei manueller Bedienung die steigende Last zwar spürt, aber trotzdem weiterdreht.