Die Viskosität von Motoröl beschreibt, wie dick- oder dünnflüssig das Öl ist, also wie leicht es bei verschiedenen Temperaturen fließt. Sie ist eine der wichtigsten Eigenschaften von Motoröl, da sie beeinflusst, wie gut das Öl den Motor schmiert und schützt. Motoröle werden nach der sogenannten SAE-Klassifikation (Society of Automotive Engineers) eingeteilt, zum Beispiel SAE 5W-30 oder SAE 10W-40. Die Zahl vor dem "W" (steht für "Winter") gibt die Fließfähigkeit bei Kälte an, die Zahl nach dem "W" die Fließfähigkeit bei 100 °C (Betriebstemperatur des Motors). - Niedrige Zahlen bedeuten dünnflüssigeres Öl (besser für Kaltstarts). - Höhere Zahlen bedeuten dickflüssigeres Öl (besserer Schutz bei hohen Temperaturen). Beispiel: SAE 5W-30 - 5W: Gute Fließeigenschaften bei Kälte (Winter). - 30: Geeignet für hohe Temperaturen im Betrieb. Die richtige Viskosität ist wichtig, damit das Öl den Motor bei allen Temperaturen optimal schützt. Die vom Fahrzeughersteller empfohlene Viskosität steht meist im Handbuch.