Wie schärfe ich in Sharpen 5 Professionell von Franzis nur einen maskierten Bereich?

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**Ja: In Sharpen 5 Professional schärfst du einen bestimmten Bereich über die selektive Maskierung bzw. das „Selektive Zeichnen“. Entscheidend ist: Erst den Schärfe-Effekt einstellen, dann die Maske so anlegen, dass nur der gewünschte Bereich vom Effekt betroffen ist.** ([franzis.de](https://www.franzis.de/fotografie/hdr-fotoeffekte/sharpen-projects-5-download)) ## So gehst du praktisch vor 1. Bild laden und den gewünschten Schärfungsmodus einstellen. Die globale Schärfung zuerst nur grob festlegen, damit du sofort siehst, was die Maske später tatsächlich freigibt. SHARPEN projects 5 bewirbt dafür ausdrücklich ein „Selektives Zeichnen Modul“. ([franzis.de](https://www.franzis.de/fotografie/hdr-fotoeffekte/sharpen-projects-5-download)) 2. In den Bereich für **selektive Bearbeitung / Maske / Selektives Zeichnen** wechseln. Dort legst du fest, **wo** die Schärfung wirken soll, nicht **wie stark** sie grundsätzlich ist. Genau dieser Unterschied wird oft übersehen: Die Schärfe-Regler erzeugen den Effekt, die Maske begrenzt ihn räumlich. Das ist der schnellste Weg, um z. B. nur Augen, Schrift, Fell oder ein einzelnes Objekt zu schärfen. ([franzis.de](https://www.franzis.de/sharpen-projects-1-professional-download)) 3. Den gewünschten Bereich mit Pinsel oder automatischer Kantenerkennung markieren. In den FRANZIS-Handbüchern wird beschrieben, dass du das Objekt entlang seiner Kanten nachziehst und anschließend die Maskenanzeige kontrollierst. Danach blendest du die Maskenüberlagerung zurück, sodass nur noch der Effekt sichtbar bleibt. ([transfer.franzis.de](https://transfer.franzis.de/support/70740-6_SHARPEN-projects-2018-standard_user-manual.pdf)) 4. Falls die falsche Fläche geschärft wird, die Maske **invertieren** oder auf **Schärfen statt Schützen** umstellen. Das ist in solchen Programmen der typische Stolperstein: Manche Masken definieren den bearbeiteten Bereich, andere den geschützten Bereich. Wenn also plötzlich der Hintergrund scharf wird statt des Motivs, ist meist nicht die Schärfung falsch, sondern die Maskenlogik. Die älteren Professional-Handbücher erwähnen ausdrücklich, dass Masken zwischen Bereichen wie „Sharpen“ übernommen werden können. ([transfer.franzis.de](https://transfer.franzis.de/support/70787-1_SHARPEN-projects-3-professional_User-manual.pdf)) ## Was in der Praxis am besten funktioniert Für einen kleinen Bereich wie Augen oder ein Logo funktioniert eine **weiche Pinselmaske** besser als eine harte Kante. Sonst sieht man sofort Halos oder einen unnatürlich „ausgeschnittenen“ Schärfeeffekt. Für Motive mit klaren Konturen, etwa ein Vogel vor unscharfem Himmel, ist die **Kantenerkennung** meist sauberer und schneller als freihändiges Malen. Das ist genau der Punkt, an dem viele Standardanleitungen zu oberflächlich bleiben: Nicht jede Maske sollte frei gepinselt werden. ([transfer.franzis.de](https://transfer.franzis.de/support/70740-6_SHARPEN-projects-2018-standard_user-manual.pdf)) ## Der wichtigste Fehler Nicht den ganzen Bereich maximal schärfen. Besser ist: Bereich sauber maskieren, dann die Stärke leicht zurücknehmen. Selektive Schärfung wirkt professionell, wenn sie **nicht auffällt**. Gerade Haut, Himmel und Bokeh sollten meist ausgespart bleiben, während Kanten, Augen, Haare oder Texturen profitieren. Diese selektive Detailbetonung ist ein Kernzweck der Software. ([franzis.de](https://www.franzis.de/fotografie/hdr-fotoeffekte/sharpen-projects-5-professional-download)) Wenn du es auf einen Satz reduzieren willst: **Maske anlegen, nur den Zielbereich freigeben, Maskenansicht prüfen und erst danach die Schärfestärke fein dosieren.** ([transfer.franzis.de](https://transfer.franzis.de/support/70740-6_SHARPEN-projects-2018-standard_user-manual.pdf))

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