Welche Sensoren werden für die Drehzahlregelung mit einem Woodward-Regler benötigt?

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Für einen Woodward‑Drehzahlregler (je nach Baureihe/Applikation) wird zur Drehzahlerfassung typischerweise einer dieser Sensoren benötigt: - **Induktiver Drehzahlsensor (VR / magnetischer Pickup)**: erfasst Zähne an Schwungrad/Zahnkranz; sehr häufig bei Diesel-/Gasmotoren. - **Hall‑Effekt‑Sensor**: liefert ein digitales Signal (meist 3‑adrig, Versorgung nötig); robust bei niedrigen Drehzahlen. - **Optischer Sensor / Lichtschranke**: Impulsgeber über Markierung/Lochscheibe; eher in sauberen Umgebungen. - **Encoder (Inkrementalgeber, A/B/Z)**: wenn der Regler Encoder‑Eingänge unterstützt oder über ein Interface; für präzise Regelung/Diagnose. - **Tachogenerator (DC/AC‑Tacho)**: analoges Spannungssignal proportional zur Drehzahl; heute seltener, aber in Bestandsanlagen. Wichtig ist, dass **Signalart und Pegel** zum konkreten Woodward‑Regler passen (z. B. VR‑Pickup vs. Hall/TTL/HTL vs. Encoder) und dass die **Impulszahl pro Umdrehung** (Zahnzahl/Marken) korrekt zur Parametrierung passt.

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