Das Prinzip eines klassischen Taschenwärmers beruht meist auf einer exothermen Kristallisationsreaktion. In den häufig verwendeten Gel-Taschenwärmern befindet sich eine übersättigte Lösung von Natriumacetat (Natriumethanoat) und Wasser. Diese Lösung bleibt flüssig, solange sie nicht gestört wird. Im Inneren des Taschenwärmers befindet sich ein kleines Metallplättchen. Wenn dieses Plättchen geknickt wird, löst es die Kristallisation des Natriumacetats aus. Dabei geht die Lösung vom flüssigen in den festen Zustand über. Dieser Vorgang setzt Wärme frei (exotherme Reaktion), wodurch der Taschenwärmer warm wird. Nach Gebrauch kann der Taschenwärmer durch Erhitzen im Wasserbad wieder regeneriert werden: Das Natriumacetat löst sich erneut auf und der Vorgang kann wiederholt werden.