Ein schwacher Lithium-Akku (z. B. Li-Ion oder Li-Polymer) lässt sich in der Regel nur sehr begrenzt „wieder fit“ machen. Lithium-Akkus altern chemisch, was zu Kapazitätsverlust u... [mehr]
Lithiumzellen liefern typischerweise eine Nennspannung von etwa 3 Volt, weil die elektrochemische Reaktion zwischen Lithium und dem Kathodenmaterial (z. B. Manganoxid, Eisenphosphat) diese Spannung ergibt. Es gibt aber tatsächlich auch Lithiumzellen mit 1,5 Volt, wie z. B. die sogenannten Lithium-Eisen-Disulfid-Zellen (Li-FeS₂), die oft als AA- oder AAA-Batterien angeboten werden. Das funktioniert so: Bei diesen Zellen wird eine andere chemische Kombination verwendet, nämlich Lithium als Anode und Eisen(II)-disulfid (FeS₂) als Kathode. Die Zellspannung dieser Kombination liegt bei etwa 1,5 Volt, also ähnlich wie bei klassischen Alkali-Mangan-Batterien. Dadurch können sie als direkter Ersatz für herkömmliche 1,5 V-Batterien verwendet werden, bieten aber die Vorteile der Lithiumtechnologie wie höhere Energiedichte, längere Haltbarkeit und bessere Leistung bei niedrigen Temperaturen. Ein Beispiel für solche Batterien sind die „Energizer Ultimate Lithium“ AA- und AAA-Zellen: https://www.energizer.com/batteries/lithium-batteries/ultimate-lithium Zusammengefasst: Die Spannung einer Lithiumzelle hängt vom verwendeten Kathodenmaterial und der Zellchemie ab. Mit geeigneter Chemie (wie Li-FeS₂) sind auch 1,5 V-Lithiumzellen möglich.
Ein schwacher Lithium-Akku (z. B. Li-Ion oder Li-Polymer) lässt sich in der Regel nur sehr begrenzt „wieder fit“ machen. Lithium-Akkus altern chemisch, was zu Kapazitätsverlust u... [mehr]