In „Kingsman: The Secret Service“ trägt die Figur Gazelle Unterschenkelprothesen, die wie lange, gebogene Klingen aussehen – ähnlich den sogenannten „Blades“, die auch im paralympischen Sport verwendet werden. Im Film werden diese Prothesen jedoch noch extremer und futuristischer dargestellt. **Funktionalität beim Laufen:** Die im Film gezeigten Prothesen sind stark stilisiert und für dramatische Effekte entworfen. In der Realität gibt es tatsächlich Prothesen mit federnden, gebogenen Klingen (z.B. [Össur Flex-Foot Cheetah](https://www.ossur.com/de-de/prothetik/produkte/unterschenkelprothesen/cheetah-xplore)), die es Amputierten ermöglichen, zu laufen und sogar zu sprinten. Diese Prothesen sind jedoch speziell auf Stabilität, Energie-Rückgabe und Sicherheit ausgelegt. **Unterschiede zur Filmversion:** - Die Filmprothesen sind sehr schmal und lang, mit einer extremen Krümmung und einer scharfen Kante. - In der Realität müssen Prothesen eine gewisse Breite und Form haben, um Stabilität und Balance zu gewährleisten. - Die im Film gezeigte Klingenform wäre beim normalen Gehen vermutlich sehr instabil und gefährlich, da die Standfläche zu klein ist und die Balance schwer zu halten wäre. - Die scharfen Kanten wären im Alltag unpraktisch und gefährlich. **Fazit:** Für das reine Laufen – also Gehen oder Rennen – wären die im Film gezeigten Prothesen in dieser extremen Form nicht praktikabel oder sicher. Sie sind für die Action und das visuelle Design überzeichnet. Funktionierende Prothesen für den Alltag oder Sport sehen anders aus und sind auf Sicherheit und Effizienz ausgelegt.