Eine Zeitschaltuhr schaltet ein angeschlossenes Gerät automatisch zu festgelegten Zeiten ein und aus. Sie sitzt zwischen Steckdose und Gerät (oder ist fest in der Elektroinstallation) und tr...
Eine mechanische Zeitschaltuhr schaltet ein angeschlossenes Gerät zu fest vorgegebenen Zeiten ein und aus – rein über ein Uhrwerk und mechanische Schaltkontakte. - **Uhrwerk/Antrieb:** Im Inneren läuft ein Uhrwerk (meist Synchronmotor mit Netzfrequenz oder ein Feder-/Getriebemechanismus). Es dreht eine **Zeitscheibe** mit konstanter Geschwindigkeit, typischerweise **eine Umdrehung pro 24 Stunden** (es gibt auch 12‑h- oder Wochenvarianten). - **Programmscheibe mit Segmenten/Reitern:** Auf der Scheibe sitzen **kleine Schaltsegmente** (Steckreiter/Schieber/Zacken). Diese stellen die Schaltzeiten dar: Segmente in einer Position bedeuten „**EIN**“, in der anderen „**AUS**“ (je nach Modell umgekehrt). - **Schaltnocke betätigt Schalter:** Während sich die Scheibe dreht, laufen die Segmente an einem **Hebel** vorbei. Trifft ein „EIN“-Segment auf den Hebel, wird ein **Mikroschalter/Kontakt** mechanisch umgelegt: Der Stromkreis wird geschlossen (Gerät an). Beim nächsten „AUS“-Segment wird der Kontakt wieder geöffnet (Gerät aus). - **Auflösung/Schaltgenauigkeit:** Die kleinste einstellbare Zeit ergibt sich aus der Segmentteilung, z. B. **15 Minuten** oder **30 Minuten** pro Segment. Die Genauigkeit hängt u. a. von Mechanik, Reibung und (bei Synchronmotor) von der Netzfrequenz ab. - **Betriebsarten-Schalter:** Viele Modelle haben einen Schieber „**Dauer-EIN / Auto / Dauer-AUS**“, der den mechanischen Schaltmechanismus überbrückt oder freigibt. Kurz: Ein gleichmäßig drehendes Uhrwerk bewegt eine Scheibe; deren einstellbare Segmente drücken zu bestimmten Zeiten einen Hebel, der einen elektrischen Kontakt ein- oder ausschaltet.
Eine Zeitschaltuhr schaltet ein angeschlossenes Gerät automatisch zu festgelegten Zeiten ein und aus. Sie sitzt zwischen Steckdose und Gerät (oder ist fest in der Elektroinstallation) und tr...