Welche Angaben muss ein Steuerbescheid im Festsetzungsverfahren enthalten?

Antwort

Ein Steuerbescheid im Festsetzungsverfahren muss bestimmte Angaben enthalten, um rechtsgültig zu sein. Dazu gehören: 1. **Bezeichnung des Bescheids**: Der Bescheid sollte klar als Steuerbescheid gekennzeichnet sein. 2. **Steuerart**: Angabe, um welche Steuer es sich handelt (z.B. Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer). 3. **Steuerpflichtiger**: Name und Anschrift des Steuerpflichtigen. 4. **Steuerjahr**: Das Jahr, für das der Bescheid erlassen wird. 5. **Festgesetzte Steuer**: Die Höhe der festgesetzten Steuer sowie gegebenenfalls Vorauszahlungen oder Erstattungen. 6. **Berechnungsgrundlagen**: Eine kurze Darstellung der Berechnung, die zur Festsetzung der Steuer geführt hat. 7. **Rechtsbehelfsbelehrung**: Informationen darüber, wie und innerhalb welcher Frist der Bescheid angefochten werden kann. 8. **Unterschrift**: Der Bescheid sollte von der zuständigen Behörde unterzeichnet sein. Diese Angaben sind wichtig, um die Transparenz und Nachvollziehbarkeit des Bescheids zu gewährleisten und dem Steuerpflichtigen die Möglichkeit zu geben, seine Rechte wahrzunehmen.

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