Reime sind klangliche Übereinstimmungen von Wörtern, die oft am Ende von Versen in Gedichten oder Liedern auftreten. Sie tragen zur Musikalität und zum Rhythmus eines Textes bei und können verschiedene Formen annehmen, wie zum Beispiel: 1. **Endreim**: Die letzten Silben zweier oder mehrerer Verse reimen sich (z.B. "Haus" und "Maus"). 2. **Binnenreim**: Reime innerhalb eines Verses (z.B. "Ich sah den Mann, der mit dem Plan"). 3. **Stabreim**: Auch als Alliteration bekannt, bei der der Anfangslaut betont wird (z.B. "Fischers Fritz fischt frische Fische"). 4. **Reimpaare**: Zwei aufeinanderfolgende Verse reimen sich (AABB). 5. **Umarmender Reim**: Ein Reimschema, bei dem der erste und der vierte Vers sowie der zweite und der dritte Vers sich reimen (ABBA). Reime werden häufig in der Lyrik verwendet, um Emotionen auszudrücken, Geschichten zu erzählen oder bestimmte Stimmungen zu erzeugen. Sie sind ein wichtiges Stilmittel in vielen literarischen Traditionen.