Gibt es regionale Abweichungen bei Zeitangaben in Österreich?

Antwort

In Österreich gibt es grundsätzlich keine regionalen Abweichungen bei den offiziellen Zeitangaben. Das gesamte Land verwendet die Mitteleuropäische Zeit (MEZ, UTC+1) und während der Sommerzeit die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ, UTC+2). Diese Regelung gilt einheitlich für alle Bundesländer, von Vorarlberg bis Burgenland. Allerdings gibt es im alltäglichen Sprachgebrauch regionale Unterschiede bei der Art und Weise, wie Uhrzeiten angegeben oder ausgesprochen werden. Beispiele: - In Westösterreich (z.B. Vorarlberg, Tirol) ist die Angabe „Viertel nach“ oder „Viertel vor“ (z.B. „Viertel nach drei“ für 3:15) üblich, ähnlich wie in Deutschland. - In Ostösterreich (insbesondere Wien und Umgebung) wird oft die sogenannte „viertel“ und „dreiviertel“-Zeitangabe verwendet, wie sie auch in Teilen Deutschlands (Sachsen, Bayern) bekannt ist: - „Viertel drei“ bedeutet 2:15 Uhr (also ein Viertel der dritten Stunde), - „Dreiviertel drei“ bedeutet 2:45 Uhr (drei Viertel der dritten Stunde). Diese Unterschiede betreffen aber nur die mündliche Kommunikation und nicht die offizielle Zeitangabe, die im ganzen Land gleich ist. Weitere Informationen zur Zeit in Österreich findest du z.B. auf [Wikipedia – Zeit in Österreich](https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitzone#%C3%96sterreich).

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