Die Leistung, die für schnelles Gehen in der Ebene benötigt wird, hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Körpergewicht, Gehgeschwindigkeit, Effizienz des Bewegungsablaufs und ind... [mehr]
Embodiment bezeichnet in den Sozial- und Sportwissenschaften das Konzept, dass Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Das bedeutet, dass unser Denken, Fühlen und Handeln immer auch körperlich geprägt ist – und umgekehrt beeinflussen körperliche Erfahrungen unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung. Im Kontext von Sport spielt Embodiment eine zentrale Rolle: 1. **Lernen durch Bewegung:** Sportliche Fähigkeiten werden nicht nur kognitiv, sondern vor allem durch körperliche Erfahrung und Wiederholung erlernt. Bewegungsabläufe werden „verkörpert“ und automatisiert. 2. **Körperwahrnehmung:** Sport fördert die Sensibilität für den eigenen Körper, z.B. Gleichgewicht, Koordination oder Kraft. Diese Wahrnehmung beeinflusst wiederum das Selbstbild und das Wohlbefinden. 3. **Emotionen und Motivation:** Körperliche Aktivität wirkt sich direkt auf Emotionen aus (z.B. „Runner’s High“). Umgekehrt beeinflussen Emotionen die sportliche Leistung. 4. **Soziale Interaktion:** Im Sport werden soziale Rollen, Regeln und Werte oft körperlich ausgedrückt und erlebt, etwa durch Teamgeist, Fairness oder Konkurrenz. 5. **Identität:** Sport kann ein wichtiger Teil der eigenen Identität werden, der sich im Körper ausdrückt (z.B. durch Haltung, Kleidung, Bewegungsstil). Zusammengefasst: Embodiment im Sport bedeutet, dass sportliche Erfahrungen nicht nur „im Kopf“ stattfinden, sondern immer auch körperlich erlebt und gestaltet werden. Wer Sport treibt, „verkörpert“ Bewegung, Emotion und soziale Interaktion auf vielfältige Weise.
Die Leistung, die für schnelles Gehen in der Ebene benötigt wird, hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Körpergewicht, Gehgeschwindigkeit, Effizienz des Bewegungsablaufs und ind... [mehr]