Eine gute Begründung für die Aufnahme deines Sohnes in den katholischen Religionsunterricht, obwohl er nicht getauft ist, könnte wie folgt aussehen: Du kannst betonen, dass dein Sohn und ihr als Familie ein großes Interesse an der katholischen Religion und ihren Werten habt. Ihr möchtet, dass er die Möglichkeit bekommt, den katholischen Glauben kennenzulernen, um sich später bewusst und informiert für oder gegen eine Taufe entscheiden zu können. Der Religionsunterricht bietet ihm die Chance, die Grundlagen des Glaubens, die Traditionen und die ethischen Werte der katholischen Kirche zu verstehen. Außerdem fördert der Unterricht die Toleranz und das Verständnis für andere Religionen und Weltanschauungen. Ein möglicher Formulierungsvorschlag: „Wir wünschen uns, dass unser Sohn am katholischen Religionsunterricht teilnimmt, weil wir ihm die Möglichkeit geben möchten, die Inhalte, Werte und Traditionen des katholischen Glaubens kennenzulernen. Auch wenn er nicht getauft ist, halten wir es für wichtig, dass er sich mit dem christlichen Glauben auseinandersetzt, um später eine bewusste Entscheidung über seinen eigenen Glaubensweg treffen zu können. Wir sind überzeugt, dass der Religionsunterricht einen wertvollen Beitrag zu seiner persönlichen und ethischen Entwicklung leisten kann.“ Diese Argumentation zeigt Offenheit, Respekt und das Interesse an einer fundierten religiösen Bildung. In der Regel ist die Teilnahme am katholischen Religionsunterricht auch für ungetaufte Kinder möglich, sofern die Eltern dies wünschen.