Pater Bernhard Vosicky ist ein österreichischer Benediktiner und Theologe, der für seine klare, oft traditionelle Auslegung der katholischen Lehre bekannt ist. Seine „kauzige Art&ldquo... [mehr]
Das Pessachfest, auch Passah genannt, ist eines der wichtigsten Feste im Judentum und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Es wird in der Regel im Frühling gefeiert und dauert acht Tage (sechs Tage in Israel). Hier sind einige zentrale Aspekte der Feierlichkeiten: 1. **Sederabend**: Der Höhepunkt des Pessachfestes ist der Sederabend, der am ersten Abend (und oft auch am zweiten Abend) gefeiert wird. Familien und Freunde versammeln sich, um eine spezielle Mahlzeit einzunehmen, die aus verschiedenen symbolischen Speisen besteht. Dazu gehören Matze (ungesäuertes Brot), Bitterkräuter, Charosset (eine Mischung aus Äpfeln, Nüssen und Wein) und ein Lammknochen. 2. **Haggadah**: Während des Seders wird die Haggadah gelesen, ein Text, der die Geschichte des Auszugs aus Ägypten erzählt und Anleitungen für die Sederfeier enthält. Es werden Lieder gesungen, Fragen gestellt und die Bedeutung der verschiedenen Speisen erklärt. 3. **Matze**: Während Pessach essen Juden Matze, um an die Eile zu erinnern, mit der die Israeliten Ägypten verließen, ohne Zeit zu haben, ihr Brot zu heben. Vor dem Fest wird das gesamte gesäuerte Brot (Chametz) aus dem Haus entfernt. 4. **Familien- und Gemeinschaftsfeiern**: Pessach ist eine Zeit für Familienzusammenkünfte und gemeinschaftliche Feiern. Viele Juden besuchen Synagogen und nehmen an besonderen Gottesdiensten teil. 5. **Traditionen und Bräuche**: Es gibt viele regionale und familiäre Traditionen, die das Pessachfest bereichern, wie das Singen von Liedern, das Erzählen von Geschichten und das Einhalten bestimmter Rituale. Das Pessachfest ist eine Zeit der Reflexion, des Gedenkens und der Dankbarkeit für die Freiheit und die Befreiung aus der Sklaverei.
Pater Bernhard Vosicky ist ein österreichischer Benediktiner und Theologe, der für seine klare, oft traditionelle Auslegung der katholischen Lehre bekannt ist. Seine „kauzige Art&ldquo... [mehr]