Bis zum aktuellen Wissensstand (Juni 2024) gibt es keine verifizierte Aussage von Papst Franziskus im September 2024 in Singapur mit dem genauen Zitat: „Alle Religionen sind Wege zu Gott, wie ve... [mehr]
Papst Franziskus hat am 25. März 2022 tatsächlich Russland und die Ukraine dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht. Diese Weihe ist ein spiritueller Akt in der katholischen Kirche, der auf die Marienerscheinungen von Fátima (1917) zurückgeht. Damals bat die Gottesmutter laut Überlieferung um die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz, um Frieden zu erlangen. Pater Bernhard Vošicky, ein bekannter Zisterzienser und Marienverehrer, hat sich mehrfach zur Bedeutung solcher Weihen geäußert. Er betont, dass eine Weihe kein "magischer Akt" ist, der automatisch äußere Veränderungen – wie das sofortige Ende eines Krieges – bewirkt. Vielmehr versteht die katholische Kirche die Weihe als einen Akt des Vertrauens und der Hingabe an Gott durch Maria. Sie soll die Gläubigen zur Umkehr, zum Gebet und zu einem Leben im Glauben bewegen. Dass "es nichts gebracht hat", wie du schreibst, bezieht sich vermutlich darauf, dass der Krieg in der Ukraine nach der Weihe nicht sofort beendet wurde. Aus kirchlicher Sicht ist die Wirkung einer Weihe jedoch nicht immer unmittelbar sichtbar oder messbar. Sie wird vielmehr als geistlicher Beitrag zum Frieden und zur Bekehrung verstanden, der auf lange Sicht Früchte tragen kann – sowohl im persönlichen Leben der Gläubigen als auch in der Welt. Zusammengefasst: Die Weihe ist ein Akt des Glaubens und kein politisches oder magisches Mittel. Ihre Wirkung wird von Gläubigen eher im spirituellen Bereich gesehen, nicht unbedingt in sofortigen weltlichen Veränderungen.
Bis zum aktuellen Wissensstand (Juni 2024) gibt es keine verifizierte Aussage von Papst Franziskus im September 2024 in Singapur mit dem genauen Zitat: „Alle Religionen sind Wege zu Gott, wie ve... [mehr]