Was ist Passach im Judentum?

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Passach, auch Pessach genannt, ist ein wichtiges jüdisches Fest, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten erinnert. Es wird im Frühling gefeiert, beginnend am 15. Tag des jüdischen Monats Nissan und dauert sieben Tage in Israel und acht Tage in der Diaspora. Das Fest hat mehrere zentrale Elemente: 1. **Seder**: Am ersten Abend (und oft auch am zweiten) findet das Seder-Mahl statt, bei dem spezielle Speisen und Rituale durchgeführt werden, um die Geschichte des Auszugs zu erzählen. 2. **Matzah**: Während Pessach essen Juden ungesäuertes Brot, die Matzah, um an die Eile zu erinnern, mit der die Israeliten Ägypten verließen, ohne Zeit zu haben, ihren Teig gehen zu lassen. 3. **Afikoman**: Ein Stück Matzah, das während des Seders versteckt wird und von den Kindern gesucht werden muss. 4. **Symbolik**: Pessach ist nicht nur ein Fest der Freiheit, sondern auch eine Zeit der Reflexion über die Themen Sklaverei und Befreiung. Das Fest hat sowohl religiöse als auch kulturelle Bedeutung und wird von vielen Juden weltweit gefeiert.

Kategorie: Religion Tags: Passach Judentum Feier

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