Warum finden sich die Bücher Judith, Tobit oder Makkabäer nicht in der Bibel?

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Bücher wie Judith, Tobit oder die Makkabäer sind Teil der sogenannten deuterokanonischen Schriften, die in der katholischen und orthodoxen Bibel enthalten sind, jedoch nicht im jüdischen Tanach oder in den meisten protestantischen Bibeln. Der Grund dafür liegt in der unterschiedlichen Kanonbildung der verschiedenen religiösen Traditionen. Die jüdische Tradition hat bestimmte Kriterien für die Aufnahme von Schriften in den Kanon entwickelt, wobei vor allem die Übereinstimmung mit der Tora und die Autorität der Schriften eine Rolle spielten. Die deuterokanonischen Bücher wurden nicht als Teil des heiligen Textes anerkannt, da sie nicht in der hebräischen Sprache verfasst wurden und oft später entstanden sind. Im Christentum variieren die Ansichten über den Kanon. Die katholische Kirche akzeptiert diese Bücher als Teil des Alten Testaments, während die meisten protestantischen Kirchen sie als apokryph betrachten und nicht in ihre Bibeln aufnehmen. Dies führt zu den unterschiedlichen Versionen der Bibel, die in den verschiedenen Traditionen verwendet werden.

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