Wann wurde Siddhartha Gautama zum Religionsstifter und warum?

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Siddhartha Gautama, auch bekannt als Buddha, wurde im 5. oder 6. Jahrhundert v. Chr. zum Begründer des Buddhismus. Er wurde in Lumbini, im heutigen Nepal, geboren und wuchs in einer wohlhabenden Familie auf. Der Wendepunkt in seinem Leben kam, als er mit den Realitäten des menschlichen Leidens konfrontiert wurde: Alter, Krankheit und Tod. Diese Erfahrungen führten ihn dazu, sein luxuriöses Leben aufzugeben und nach einem Weg zu suchen, um das Leiden zu überwinden. Nach Jahren der Askese und Meditation erreichte er schließlich die Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum in Bodh Gaya, Indien. Siddhartha Gautama wurde zum "Buddha", was "der Erwachte" bedeutet, und begann, seine Erkenntnisse über den Weg zur Befreiung vom Leiden zu lehren. Seine Lehren bilden die Grundlage des Buddhismus, der sich später in viele Länder Asiens und darüber hinaus verbreitete.

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