Shakya ist der Name eines alten indischen Volksstammes, der im heutigen Nepal und Nordindien lebte. Der Begriff „Shakya“ (Sanskrit: शाक्य, Pali: Sākiya) bedeutet wörtlich „der M...
Der Buddhismus hat keine festen "Regeln" im Sinne von Geboten, wie sie in einigen anderen Religionen zu finden sind. Stattdessen gibt es ethische Richtlinien und Prinzipien, die Praktizierende befolgen, um ein moralisches und spirituell erfülltes Leben zu führen. Hier sind einige der wichtigsten Prinzipien: 1. **Die Fünf Sittlichen Gebote (Pancasila)**: - Nicht töten oder Schaden zufügen. - Nicht stehlen. - Keine sexuellen Fehlverhalten begehen. - Nicht lügen oder falsche Aussagen machen. - Keine berauschenden Mittel konsumieren, die den Geist trüben. 2. **Die Vier Edlen Wahrheiten**: - Das Leben ist leidvoll (Dukkha). - Das Leiden hat eine Ursache (Tanha, das Verlangen). - Es gibt ein Ende des Leidens (Nirvana). - Der Weg zur Beendigung des Leidens ist der Edle Achtfache Pfad. 3. **Der Edle Achtfache Pfad**: - Rechte Ansicht (Verständnis der Vier Edlen Wahrheiten). - Rechtes Denken (Absichten der Entsagung, des guten Willens und der Harmlosigkeit). - Rechte Rede (Wahrhaftigkeit, Vermeidung von Lügen, Verleumdung, grober Sprache und Geschwätz). - Rechtes Handeln (Einhaltung der Fünf Sittlichen Gebote). - Rechter Lebensunterhalt (ethische und harmlose Lebensweise). - Rechte Anstrengung (Förderung guter Geisteszustände und Überwindung schlechter). - Rechte Achtsamkeit (Aufmerksamkeit auf Körper, Gefühle, Geist und geistige Objekte). - Rechte Konzentration (Entwicklung tiefer meditativer Zustände). Diese Prinzipien und Pfade dienen als Leitfaden für Buddhisten, um ein Leben in Weisheit, ethischem Verhalten und geistiger Disziplin zu führen.
Shakya ist der Name eines alten indischen Volksstammes, der im heutigen Nepal und Nordindien lebte. Der Begriff „Shakya“ (Sanskrit: शाक्य, Pali: Sākiya) bedeutet wörtlich „der M...
Im Judentum hat das Thema Rache eine differenzierte Bedeutung. Grundsätzlich wird persönliche Rache im jüdischen Denken eher abgelehnt. In der Tora, insbesondere im Buch Levitikus (3. M...
Geistliche Imperative sind verbindliche Aufforderungen oder Gebote, die sich aus religiösen oder spirituellen Überzeugungen ableiten. Sie fordern zu bestimmten Handlungen, Haltungen oder Ver...
Im buddhistischen Sinn bezeichnet die „Klarheit des Geistes“ einen Zustand, in dem der Geist frei von Verwirrung, Ablenkung und trübenden Emotionen ist. Es handelt sich um eine nat&uu...
Im Buddhismus bezeichnet „Klarheit“ einen Geisteszustand, der frei von Verwirrung, Ablenkung und Unwissenheit ist. Es geht darum, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind – ohne...
Im Buddhismus gibt es keine allgemein anerkannten „zehn Affären“. Vermutlich meinst du die „zehn Gebote“ (zehn heilsamen Handlungen) oder die „zehn unheilsamen Handl...
Die buddhistische Zuflucht ist ein grundlegender Schritt auf dem buddhistischen Weg. Sie bedeutet, dass man sich bewusst entscheidet, Schutz und Orientierung bei den sogenannten „Drei Juwelen&ld...
Im Vajrayana-Buddhismus bezeichnet Mitgefühl (Sanskrit: karuṇā; Tibetisch: nyingje) die tiefe, aufrichtige Anteilnahme am Leiden aller fühlenden Wesen, verbunden mit dem Wunsch, dieses Leide...
Im Vajrayana-Buddhismus bezeichnet „Weisheit“ (Sanskrit: prajñā, Tibetisch: shes rab) die direkte, nicht-konzeptuelle Erkenntnis der wahren Natur der Realität. Diese wahre Natu...
Das Kalachakra-Tantra ist ein bedeutender Text und eine Praxis im Vajrayana-Buddhismus, insbesondere im tibetischen Buddhismus. „Kalachakra“ bedeutet wörtlich „Rad der Zeit&ldqu...