Die religiösen Beiträge eines Autors, der sich selbst als „theologischer Laie“ bezeichnet und seine Aussagen regelmäßig mit Bezug auf katholische Quellen „zum Ve...
In der katholischen Lehre ist Gott **nicht „eine Person“ im Sinn eines einzelnen menschlichen Individuums**, sondern **ein Gott in drei Personen**: Vater, Sohn und Heiliger Geist. „Person“ bedeutet hier (klassisch-theologisch) nicht „menschliche Persönlichkeit mit Körper, Geschlecht, Grenzen“, sondern eine reale, unterscheidbare „Wer“-Beziehung innerhalb des einen göttlichen Wesens. Darum ist „Gott als Person“ zwar richtig gemeint (Gott ist kein unpersönliches Prinzip), aber leicht missverständlich, wenn man es zu menschlich liest. **„Nach Gottes Ebenbild“ (Genesis 1,26–27)** meint in der katholischen Auslegung nicht, dass Gott uns körperlich ähnlich wäre. Gott ist Geist, nicht ein Wesen mit menschlicher Gestalt. Gemeint ist vor allem: - **Vernunft und Freiheit**: der Mensch kann Wahrheit erkennen und verantwortlich handeln. - **Beziehungsfähigkeit und Liebe**: der Mensch ist auf Gemeinschaft hin geschaffen (mit Gott und mit anderen). - **Würde und Berufung**: der Mensch hat eine besondere Stellung in der Schöpfung und ist zur Heiligkeit berufen. Der „skurrile“ Eindruck entsteht meist durch **Anthropomorphismus**: biblische Sprache spricht oft in Bildern („Gottes Hand“, „Gottes Zorn“), um etwas Verständliches über Gottes Handeln zu sagen. Die katholische Theologie betont dabei: Diese Bilder sind **analog** (ähnlich, aber nicht gleich). Sie sagen etwas Wahres über Gott, ohne ihn auf menschliche Kategorien zu reduzieren. Kurz: **Nicht Gott wird „uns ähnlich“ im körperlich-menschlichen Sinn**, sondern der Mensch trägt **geistige und relationale** Züge, die auf Gott verweisen. Skurril wirkt es nur, wenn „Ebenbild“ als „Gott sieht aus wie wir“ verstanden wird—genau das meint die katholische Lehre nicht.
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