Die Straßenstruktur von Rom ist ein faszinierendes Zusammenspiel aus antiken und modernen Elementen. Die Stadt ist bekannt für ihr historisches Straßennetz, das teilweise auf das antike Rom zurückgeht. Hier sind einige Hauptmerkmale: 1. **Antike Straßen**: Viele der heutigen Straßen folgen den alten römischen Straßen, die oft geradlinig und gut geplant waren. Beispiele sind die Via Appia und die Via Flaminia. 2. **Piazze (Plätze)**: Rom hat viele zentrale Plätze, die als Knotenpunkte für das Straßennetz dienen. Bekannte Plätze sind die Piazza Navona, die Piazza di Spagna und die Piazza del Popolo. 3. **Enge Gassen**: Besonders im historischen Zentrum gibt es viele enge, verwinkelte Gassen, die oft nur für Fußgänger zugänglich sind. Diese Gassen verleihen der Stadt ihren charakteristischen Charme. 4. **Ringstraßen**: Rom hat mehrere Ringstraßen, die die Stadt umgeben und den Verkehr um das Zentrum herumleiten. Die bekannteste ist der Grande Raccordo Anulare (GRA), eine Autobahn, die die Stadt umschließt. 5. **Moderne Straßen**: Neben den historischen Straßen gibt es auch moderne Verkehrsadern, die den zunehmenden Verkehr bewältigen sollen. Diese sind oft breiter und besser für den Autoverkehr geeignet. 6. **Zonen mit Verkehrsbeschränkungen**: In vielen Teilen der Stadt, insbesondere im historischen Zentrum, gibt es Zonen mit Verkehrsbeschränkungen (Zona a Traffico Limitato, ZTL), um den Verkehr zu reduzieren und die Luftqualität zu verbessern. Diese Mischung aus alten und neuen Elementen macht die Straßenstruktur von Rom einzigartig und spiegelt die reiche Geschichte und das moderne Leben der Stadt wider.