Wenn dir Xpendy monatlich 7,95 € abbucht, geht es sehr wahrscheinlich um das „myXpendy“-Abo – das musst du direkt bei Xpendy kündigen und bei einem frischen Abschluss zus&a...
Lässt mich Xpendy sein Kontaktformular erstellen?
Antwort vom**Nein – wenn Xpendy dich zur Erstellung eines Formulars oder Kündigungsschreibens drängt, ist das nicht der einzige nötige Weg. Xpendy ist ein externer Dienstleister, nicht der eigentliche Vertragspartner, und genau das führt laut Verbraucherzentralen immer wieder zu Problemen und Zusatzkosten.** ([xpendy.com](https://xpendy.com/de/)) ## Was das konkret bedeutet Xpendy bietet an, für dich ein Kündigungsschreiben zu erstellen und zu versenden. Laut den FAQ gibst du dafür persönliche Daten ein und unterschreibst digital; Xpendy verschickt dann den Brief bzw. die Nachricht in deinem Namen. Das ist also kein neutrales Kontaktformular des Anbieters, bei dem du kündigen willst, sondern ein kostenpflichtiger Zwischendienst. ([upgrade.xpendy.com](https://upgrade.xpendy.com/de/faq/)) Die praktische Konsequenz: Du musst Xpendy in der Regel **nicht** nutzen, wenn du direkt beim eigentlichen Unternehmen kündigen kannst. Die Verbraucherzentrale weist ausdrücklich darauf hin, dass Kündigungen oft direkt per E‑Mail in Textform möglich sind und Unternehmen dafür keine handschriftliche Unterschrift verlangen dürfen. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/kuendigung-per-email-darauf-sollten-sie-achten-13132)) ## Warum das problematisch sein kann Der kritische Punkt ist nicht das Formular selbst, sondern die Rolle von Xpendy dazwischen. Die Verbraucherzentrale Baden‑Württemberg beschreibt Fälle, in denen Nutzer eigentlich kündigen wollten und stattdessen in ein neues kostenpflichtiges Vertragsverhältnis mit Xpendy geraten sind; gegen Xpendy läuft dazu auch eine Verbandsklage, über die Verbraucherzentrale.de informiert. ([verbraucherzentrale-bawue.de](https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/neues-abo-statt-kuendigung-116223)) Typische Schwäche vieler Suchergebnisse: Sie erklären zwar, **dass** Xpendy „beim Kündigen hilft“, aber nicht klar genug, dass du damit unter Umständen erst einmal **Xpendy beauftragst** – und nicht direkt den ursprünglichen Vertrag kündigst. Genau dieser Unterschied ist für dich entscheidend. ## Was du stattdessen tun solltest Wenn du einen Vertrag beenden willst, kündige möglichst **direkt beim Anbieter**: - über das Kundenkonto des Anbieters, - über dessen offizielles Kontaktformular, - oder per E‑Mail an den Anbieter selbst. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/kuendigung-per-email-darauf-sollten-sie-achten-13132)) Wichtig ist nur, dass du die Kündigung nachweisbar abschickst und um Bestätigung bittest. Ein kurzer, klarer Text reicht in vielen Fällen völlig aus. ## Klare Einschätzung Wenn Xpendy dich „sein Kontaktformular erstellen lässt“, ist das kein normaler Pflichtschritt, sondern sehr wahrscheinlich Teil eines externen Kündigungsservices. **Der sicherere Weg ist fast immer die direkte Kündigung beim eigentlichen Unternehmen statt über Xpendy.** ([verbraucherzentrale-bawue.de](https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/neues-abo-statt-kuendigung-116223))