Ja. Bei Aufzügen muss die erfolgte Prüfung dokumentiert werden, und zusätzlich muss im Fahrkorb sichtbar vermerkt sein, wann die nächste wiederkehrende Prüfung fällig ist...
Was bedeutet revisionssicher?
Antwort vom**Revisionssicher heißt: Daten oder Dokumente sind so gespeichert, dass sie nachträglich nicht unbemerkt verändert, gelöscht oder ausgetauscht werden können. Entscheidend ist die Nachvollziehbarkeit – sonst gelten Unterlagen bei einer Prüfung oft nicht als verlässlich.** Typisch ist der Begriff bei Buchhaltung, Archivierung und E-Mails. ## Was konkret dazugehört Revisionssicher ist ein System nur dann, wenn es mehrere Punkte erfüllt: - **unveränderbar oder versioniert**: Änderungen sind nicht heimlich möglich - **nachvollziehbar**: jede Änderung wird protokolliert - **vollständig**: Dokumente dürfen nicht lückenhaft fehlen - **auffindbar**: Unterlagen müssen schnell wiedergefunden werden - **zeitgerecht gespeichert**: relevante Daten werden nicht erst später „nachgebaut“ - **gegen Verlust geschützt**: etwa durch Backups und Zugriffskontrollen ## Wichtiges Missverständnis „Revisionssicher“ heißt **nicht automatisch**, dass eine Datei technisch nie geändert werden kann. In der Praxis reicht oft auch ein System, das Änderungen **mit Historie, Zeitstempel und Benutzerprotokoll** sauber dokumentiert. Entscheidend ist also weniger die einzelne PDF-Datei als das **gesamte Verfahren** dahinter. ## Einfaches Beispiel Eine Rechnung in einem normalen Ordner auf dem PC ist **nicht** revisionssicher, wenn sie einfach überschrieben oder gelöscht werden kann. Liegt dieselbe Rechnung dagegen in einem Dokumentenmanagement-System mit Protokollierung, Versionierung, festen Aufbewahrungsregeln und kontrollierten Zugriffsrechten, kann die Ablage revisionssicher sein. ## Praktische Konsequenz Für Unternehmen bedeutet das: Nicht das Wort „Archiv“ macht etwas revisionssicher, sondern nur ein System, das **Manipulation erkennbar macht und Aufbewahrungspflichten sauber erfüllt**.