Die Straffreiheit von berufstypisch neutralen Handlungen mit "Alltagscharakter" kann problematisch sein, wenn diese Handlungen in einem bestimmten Kontext oder unter bestimmten Umständen als strafbar angesehen werden. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn: 1. **Missbrauch von Vertrauen**: Wenn eine Person in einer beruflichen Position das Vertrauen von Klienten oder Kollegen missbraucht, um persönliche Vorteile zu erlangen. 2. **Grenzüberschreitungen**: Wenn alltägliche Handlungen, die normalerweise neutral sind, in einem professionellen Umfeld unangemessen oder grenzüberschreitend sind, wie etwa in der Kommunikation oder im Umgang mit sensiblen Informationen. 3. **Vorsätzliche Täuschung**: Wenn eine Handlung, die an sich neutral ist, in einem betrügerischen Kontext verwendet wird, um andere zu täuschen oder zu schädigen. 4. **Verstöße gegen interne Richtlinien**: Wenn berufstypische Handlungen gegen die internen Richtlinien oder ethischen Standards eines Unternehmens verstoßen, auch wenn sie im Alltag als neutral gelten. 5. **Kombination mit anderen Handlungen**: Wenn die Handlung Teil eines größeren, strafbaren Verhaltens ist, kann die Straffreiheit entfallen. In solchen Fällen ist es wichtig, die spezifischen Umstände und den Kontext der Handlung zu betrachten, um zu beurteilen, ob die Straffreiheit tatsächlich gegeben ist oder ob rechtliche Konsequenzen drohen.