§ 882c Abs. 1 Nr. 2 ZPO als **Anordnungsgrund** im Schuldnerverzeichnis bedeutet praktisch: Gegen dich liegt eine **Eintragungsanordnung** vor, weil du im Vollstreckungsverfahren die **Vermö...
Das bedeutet: Stirbt einer von zwei Personen (typisch Ehepartner), dann darf der Überlebende später ausdrücklich noch einmal anders festlegen, was mit dem gemeinsamen bzw. beiderseitigen Vermögen passieren soll – also eine frühere gemeinsame Regelung (z.B. aus einem gemeinschaftlichen Testament/Erbvertrag) ganz oder teilweise ändern oder ersetzen. Kernpunkte: - **„Überlebender von uns“** = die Person, die den anderen überlebt. - **„Recht vorbehalten“** = diese Änderungsmöglichkeit wird ausdrücklich eingeräumt. - **„über das beiderseitige Vermögen“** = über das Vermögen beider (praktisch: über den Nachlass des Verstorbenen und das eigene Vermögen, soweit der Überlebende darüber verfügen kann). - **„abweichende Anordnung“** = eine andere erbrechtliche Verfügung (z.B. neues Testament), die von der bisherigen Regel abweicht. Praktische Folge: Eine sonst oft **bindende** gemeinsame Regelung (z.B. „Berliner Testament“ mit festen Schlusserben) soll **nicht endgültig fest** sein, sondern der Überlebende soll nach dem ersten Todesfall **noch umdisponieren** dürfen.
§ 882c Abs. 1 Nr. 2 ZPO als **Anordnungsgrund** im Schuldnerverzeichnis bedeutet praktisch: Gegen dich liegt eine **Eintragungsanordnung** vor, weil du im Vollstreckungsverfahren die **Vermö...
Bei der Zugewinngemeinschaft handelt es sich um den gesetzlichen Güterstand, der in Deutschland für Ehepaare gilt, wenn sie keinen anderen Güterstand (z. B Gütertr oder Güterg...