In eine Freistellungsvereinbarung mit dem Dritten (gegen den du im Prozess „Streit verkünden“ könntest) gehören typischerweise diese Punkte, damit sie im laufenden/folgenden...
Grundsätzlich haftet **die Spedition (Frachtführer)** für Verlust/Beschädigung der Ware **vom Zeitpunkt der Übernahme bis zur Ablieferung**. **Rechtsgrundlagen (typisch in Deutschland):** - **HGB-Frachtrecht (§§ 407 ff. HGB)**: Obhutshaftung des Frachtführers für Transportschäden. - Häufig zusätzlich vereinbart: **ADSp** (Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen) – können Haftung **modifizieren/begrenzen**, aber die Grundlogik bleibt: Schaden in der Obhutszeit → Spedition haftet, sofern kein Haftungsausschluss greift. **Wann haftet die Spedition nicht (oder nur eingeschränkt)?** - **Unvermeidbares Ereignis / höhere Gewalt** (selten durchsetzbar, strenge Anforderungen). - **Verpackungsmangel / unzureichende Ladungssicherung**, wenn diese **vom Absender/Verlader** zu verantworten ist (z.B. Palette/Verpackung war schon schadhaft oder nicht transportfähig; falsche Sicherung, sofern die Sicherungspflicht beim Absender lag). - **Verlade-/Entladeschäden**: Haftung hängt davon ab, **wer** verlädt/entlädt und wer die **tatsächliche Obhut** hatte (z.B. „Verladen durch Absender“ kann die Spedition entlasten, wenn der Schaden dabei entstanden ist). **Haftungsumfang (wichtig in der Praxis):** - Im HGB ist die Haftung bei Güterschäden regelmäßig **betragsmäßig begrenzt** (typisch nach **SZR/kg**), außer bei **Vorsatz/grobem Verschulden** oder besonderen Vereinbarungen (z.B. Wertdeklaration/Transportversicherung). - Ersatzfähig sind meist **Warenwert** (bzw. Wertminderung) und ggf. **unmittelbare** Schadenpositionen; weitergehende Folgeschäden sind oft ausgeschlossen/begrenzt. **Rolle des gewerblichen Distributeurs (Auftraggeber):** - Der Distributeur haftet gegenüber seinem Kunden/Empfänger nach dem **Kauf-/Liefervertrag** (Gefahrübergang, Incoterms etc.); **intern** kann er den Transportschaden typischerweise bei der Spedition regressieren, wenn die Voraussetzungen der Frachtführerhaftung vorliegen. **Kurzfazit:** In der Standardkonstellation „Transportauftrag an Spedition, Palette auf dem Transportweg zerstört“ haftet **primär die Spedition**, **es sei denn**, der Schaden beruht nachweisbar auf Umständen aus dem Verantwortungsbereich des Absenders (v.a. Verpackung/Ladungssicherung/Verladen) oder auf einem anerkannten Haftungsausschluss; zudem ist die Haftung häufig **begrenzt**. (Keine Rechtsberatung.)
In eine Freistellungsvereinbarung mit dem Dritten (gegen den du im Prozess „Streit verkünden“ könntest) gehören typischerweise diese Punkte, damit sie im laufenden/folgenden...
Unmittelbare Haftung bedeutet, dass jemand direkt für einen Schaden oder eine Pflichtverletzung verantwortlich gemacht werden kann, ohne dass es eines weiteren Zwischenschritts oder einer weitere...