Eine **Entgeltmachung nach § 37 TVöD‑K (Ausschlussfrist)** sollte so formuliert sein, dass **Anspruch, Zeitraum, Höhe (oder zumindest Berechnungsgrundlage)** und die **klare Geltendmachung** eindeutig sind. Hier ist eine praxistaugliche Vorlage: **Betreff:** Geltendmachung von Entgeltansprüchen nach § 37 TVöD‑K (Ausschlussfrist) Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit mache ich gemäß § 37 TVöD‑K fristwahrend folgende Ansprüche auf Entgelt geltend: 1) **Anspruchsart:** (z. B. Überstundenvergütung / Zeitzuschläge / Bereitschaftsdienst / Rufbereitschaft / Entgeltgruppierung und Nachzahlung / Jahressonderzahlung / Zulage) 2) **Zeitraum:** von **[Datum]** bis **[Datum]** (ggf. einzelne Tage/Monate auflisten) 3) **Umfang/Berechnungsgrundlage:** **[z. B. Anzahl Stunden, Dienstplan, Schichten, Zuschlagsarten, Stundensatz/Entgeltgruppe/Stufe]** 4) **Höhe:** **[Betrag in € brutto]** (oder: „Die genaue Höhe ergibt sich aus der Entgeltabrechnung; ich bitte um Berechnung und Auszahlung.“) Ich bitte um **Prüfung, schriftliche Bestätigung** und **Auszahlung mit der nächstmöglichen Entgeltabrechnung**. Hilfsweise mache ich den Anspruch **dem Grunde nach** geltend und reiche die **konkrete Bezifferung** nach, sobald mir die erforderlichen Abrechnungsdaten vorliegen. Mit freundlichen Grüßen **[Vorname Nachname]** **[Personalnummer]** **[Dienststelle/Station/Abteilung]** **[Datum]** **Wichtig zur Formulierung:** - „**hiermit mache ich … geltend**“ und „**gemäß § 37 TVöD‑K**“ sollten enthalten sein. - Zeitraum so konkret wie möglich (Monate/Schichten). - Wenn du die Summe nicht sicher weißt: **„dem Grunde nach“** + Bitte um Berechnung ist üblich und fristwahrend, solange klar ist, *welcher* Anspruch für *welchen* Zeitraum gemeint ist.