Wenn ein Dienstleister beauftragt wird, negative Google-Maps‑Rezensionen für eine Verwaltung „zu löschen“, passiert je nach Vorgehen im Kern Folgendes: 1) **Rechtlich/technisch kann der Dienstleister nicht einfach löschen** Rezensionen kann grundsätzlich nur **Google** entfernen – und auch nur, wenn sie gegen Richtlinien verstoßen oder aus rechtlichen Gründen zu entfernen sind. Ein Dienstleister kann höchstens **Meldungen/Anträge** an Google stellen oder beim **Reputationsmanagement** helfen. (Google Unternehmensprofil/Maps: https://support.google.com/business/) 2) **Legitime Variante: Richtlinienverstöße melden / rechtliche Entfernung** Seriöse Anbieter prüfen Bewertungen und melden nur solche, die z.B. beleidigend, off-topic, Fake/Spam, Interessenkonflikt etc. sind. Dann entscheidet Google. Alternativ kann bei klaren Rechtsverletzungen (z.B. falsche Tatsachenbehauptungen) ein **juristisches Vorgehen** angestoßen werden; auch dann entscheidet am Ende Google bzw. es läuft über formale Beschwerdewege. (Google Richtlinien zu nutzergenerierten Inhalten: https://support.google.com/contributionpolicy/) 3) **Illegitime/risikoreiche Variante: Manipulation statt Entfernung** Wenn der Dienstleister z.B. - massenhaft „Flagging“ ohne Grundlage betreibt, - Fake‑Accounts nutzt, - Bewertungen „kauft“, „unterdrückt“ oder Gegenbewertungen organisiert, - oder versucht, Rezensenten zu beeinflussen/zu bedrohen, kann das gegen Googles Regeln und ggf. gegen Gesetze verstoßen. Folgen können sein: **Sperre/Entzug von Profilfunktionen**, **Entfernung unzulässiger Inhalte**, **Reputationsschaden** und je nach Methode auch **rechtliche Risiken** (z.B. unlautere geschäftliche Handlungen, Nötigung/Bedrohung, Datenschutzverstöße). 4) **Besonderheit „Verwaltung“ (öffentliche Stelle)** Bei Behörden/Verwaltungen kommen zusätzlich Risiken durch **Transparenz- und Compliance‑Pflichten** hinzu: Ein Auftrag, der auf „Wegmachen“ legitimer Kritik zielt, kann politisch/medial eskalieren und intern vergabe‑, haushalts- oder dienstrechtlich problematisch sein – selbst wenn technisch nur „Melden“ beauftragt wurde. Unterm Strich: Ein Dienstleister kann negative Rezensionen nicht „garantiert löschen“, sondern nur **zulässige Entfernungswege** unterstützen. Alles, was auf **Manipulation** hinausläuft, ist hochriskant.