Wann kann ich als Beamter in Pension gehen, wenn ich vorher 4 Jahre gearbeitet habe?

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Als Beamter kannst du grundsätzlich **nicht** einfach „4 Jahre vorher gearbeitet“ auf das **Pensionsalter** anrechnen lassen, um **früher** in Pension zu gehen. Diese 4 Jahre wirken in der Regel nur auf die **Höhe** deiner Versorgung (als **ruhegehaltfähige Dienstzeit**), nicht auf die **Altersgrenze**. **Wann du in Pension gehen kannst, hängt vor allem ab von:** - **Status:** Bundesbeamter oder Landes-/Kommunalbeamter - **Geburtsjahr** - **Laufbahn/Verwendung:** z. B. Polizei/Feuerwehr/Justizvollzug (teils niedrigere Altersgrenzen) - **Art des Ruhestands:** regulär, vorzeitig (mit Abschlägen), dienstunfähig, Schwerbehinderung **Typische Grundregeln (vereinfacht):** - **Regelaltersgrenze:** je nach Recht und Jahrgang meist **zwischen 65 und 67**. - **Vorzeitiger Ruhestand:** oft **bis zu 3 Jahre früher** möglich, dann mit **Versorgungsabschlägen** (häufig **0,3 % pro Monat** des vorzeitigen Ruhestands, also bis **10,8 %** bei 36 Monaten). - **Schwerbehinderung** oder **besondere Altersgrenzen** (z. B. Vollzugsdienst) können abweichende, teils frühere Grenzen haben. Die „4 Jahre gearbeitet“ sind nur dann relevant, wenn sie **als ruhegehaltfähige Vordienstzeiten** anerkannt werden (z. B. bestimmte Zeiten im öffentlichen Dienst oder anerkannte förderliche Zeiten); das ändert aber normalerweise **nicht** das Pensionsalter.

Kategorie: Recht Tags: Beamter Pension Ruhestand

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