Die Prozesskostenrechnung ist ein Instrument des Kostenmanagements, das darauf abzielt, die Kosten von Geschäftsprozessen zu ermitteln und zu steuern. Hier sind die einzelnen Schritte in der richtigen Reihenfolge: 1. **Prozessidentifikation**: Identifikation und Definition der relevanten Geschäftsprozesse im Unternehmen. 2. **Prozessstrukturierung**: Zerlegung der Hauptprozesse in Teilprozesse und Aktivitäten. 3. **Prozesskostenanalyse**: Erfassung und Zuordnung der Kosten zu den einzelnen Prozessen und Aktivitäten. 4. **Kostentreiberanalyse**: Bestimmung der Kostentreiber (Cost Driver), die die Höhe der Prozesskosten beeinflussen. 5. **Kostenzuordnung**: Verteilung der Gemeinkosten auf die Prozesse basierend auf den identifizierten Kostentreibern. 6. **Prozesskostenkalkulation**: Berechnung der Prozesskosten durch Multiplikation der Kostentreiber mit den entsprechenden Kostensätzen. 7. **Prozesskostenverrechnung**: Verrechnung der Prozesskosten auf die Kostenträger (Produkte, Dienstleistungen). 8. **Prozesskostencontrolling**: Überwachung und Steuerung der Prozesskosten durch regelmäßige Analysen und Berichte. 9. **Prozessoptimierung**: Identifikation von Einsparpotenzialen und Umsetzung von Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung. Diese Schritte helfen dabei, die Kostenstruktur eines Unternehmens transparenter zu machen und gezielt Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung zu ergreifen.