Welcher Pathway ist bei Zwangsstörungen überaktiv: der exzitatorische direkte oder der indirekte Pathway?

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Bei der Zwangsstörung (Obsessive-Compulsive Disorder, OCD) zeigen aktuelle neurobiologische Modelle, dass der **direkte (exzitatorische) Pathway** in den Basalganglien **überaktiv** ist. Das bedeutet, dass **a) der exzitatorische direkte Pathway ist mehr aktiv** korrekt ist. Der direkte Pathway fördert die Initiierung von Bewegungen und Verhaltensweisen, während der indirekte Pathway hemmend wirkt. Bei Zwangsstörungen wird angenommen, dass eine Überaktivität des direkten Pathways (und/oder eine Unteraktivität des indirekten Pathways) zu einer verminderten Hemmung zwanghafter Gedanken und Handlungen führt. **Fazit:** **a) Der exzitatorische direkte Pathway ist mehr aktiv** – das ist die richtige Antwort. Weitere Informationen findest du z.B. bei [SpringerLink](https://link.springer.com/article/10.1007/s00115-019-00777-2) oder in Übersichtsartikeln zur Neurobiologie der Zwangsstörung.

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