Wie funktioniert radikale Akzeptanz?

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Radikale Akzeptanz bedeutet, die Realität vollständig anzuerkennen, **so wie sie gerade ist**, ohne sie innerlich zu bekämpfen. **So funktioniert sie:** 1. **Wahrnehmen**, was ist: Gefühle, Situation, Fakten. 2. **Nicht bewerten**: nicht sofort in „ungerecht“, „schrecklich“ oder „darf nicht sein“ gehen. 3. **Inneren Widerstand loslassen**: nicht gegen Unveränderliches ankämpfen. 4. **Gefühle zulassen**: Akzeptanz heißt nicht, nichts zu fühlen. 5. **Dann handeln**: aus Klarheit statt aus Abwehr. **Wichtig:** - Akzeptanz ist **nicht** Zustimmung. - Akzeptanz ist **nicht** Aufgeben. - Akzeptanz heißt: „Es ist gerade so“ — und erst danach wird sinnvolles Handeln möglich. **Beispiel:** Nach einer Trennung: Nicht radikal akzeptierend: „Das darf nicht wahr sein, ich halte das nicht aus.“ Radikal akzeptierend: „Die Trennung ist passiert. Es tut weh. Ich muss das nicht mögen, aber ich erkenne es an.“ **Wirkung:** Radikale Akzeptanz reduziert oft zusätzliches Leiden, das durch Widerstand gegen die Realität entsteht. Kurz gesagt: **Schmerz gehört oft zur Realität, Leiden wird häufig durch den Kampf dagegen größer.**

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