Die Symbolhandlung bei Jean Piaget bezeichnet die Fähigkeit von Kindern, innere Vorstellungen (Symbole) von Dingen, Handlungen oder Ereignissen zu entwickeln und diese in ihrem Denken und Handeln... [mehr]
Jean Piaget, ein Schweizer Entwicklungspsychologe, hat die kognitive Entwicklung von Kindern in vier Hauptstadien unterteilt: 1. **Sensomotorisches Stadium (0-2 Jahre)**: - Kinder lernen durch sensorische Erfahrungen und motorische Aktivitäten. - Entwicklung von Objektpermanenz (das Verständnis, dass Objekte weiterhin existieren, auch wenn sie nicht gesehen werden). 2. **Präoperationales Stadium (2-7 Jahre)**: - Kinder beginnen, Sprache zu verwenden und Symbole zu verstehen. - Denken ist egozentrisch; Kinder haben Schwierigkeiten, die Perspektiven anderer zu verstehen. - Entwicklung von Symbolspiel und Nachahmung. 3. **Konkret-operationales Stadium (7-11 Jahre)**: - Kinder entwickeln logisches Denken über konkrete Ereignisse. - Verständnis von Konzepten wie Erhaltung (die Menge bleibt gleich, auch wenn sich die Form ändert) und Reversibilität (Dinge können in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden). 4. **Formal-operationales Stadium (ab 11 Jahren)**: - Entwicklung von abstraktem und hypothetischem Denken. - Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen zu ziehen und systematisch Probleme zu lösen. Diese Stadien beschreiben, wie Kinder ihre kognitive Fähigkeiten im Laufe der Zeit entwickeln und komplexere Denkprozesse erlernen.
Die Symbolhandlung bei Jean Piaget bezeichnet die Fähigkeit von Kindern, innere Vorstellungen (Symbole) von Dingen, Handlungen oder Ereignissen zu entwickeln und diese in ihrem Denken und Handeln... [mehr]
Die Symbolhandlung ist ein zentrales Konzept in der Entwicklungspsychologie von Jean Piaget. Sie bezeichnet die Fähigkeit eines Kindes, innere Vorstellungen (Symbole) von Dingen, Handlungen oder... [mehr]
Das Arbeitsgedächtnis ist ein Teil des menschlichen Gedächtnissystems, der dafür zuständig ist, Informationen kurzfristig zu speichern und aktiv zu verarbeiten. Es ermöglicht... [mehr]
Denken und Nachdenken unterscheiden sich in ihrer Tiefe und Zielsetzung. „Denken“ bezeichnet meist den spontanen, alltäglichen Prozess, bei dem wir Eindrücke verarbeiten, Entsche... [mehr]
Die Tiefenpsychologie, zu der unter anderem die Psychoanalyse nach Freud sowie die Analytische Psychologie nach Jung zählen, hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung im Vergleich zu anderen ps... [mehr]
Der zentrale Gedanke von Anna Freud in Bezug auf Kinder war, dass Kinder keine "kleinen Erwachsenen" sind, sondern sich in einem eigenen, entwicklungsabhängigen psychischen Zustand befi... [mehr]
Die sozial/emotionale Entwicklung beschreibt, wie Menschen im Laufe ihres Lebens lernen, Gefühle zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren sowie Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu gestalt... [mehr]
Die Theorie der psychosozialen Entwicklung nach Erik Erikson beschreibt die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen in acht aufeinanderfolgenden Lebensphasen, die sich vom Säuglingsalt... [mehr]
Sigmund Freud geht in seiner Theorie der psychosexuellen Entwicklung davon aus, dass die Persönlichkeit eines Menschen maßgeblich durch die kindliche Sexualität und deren Entwicklung i... [mehr]
Es ist durchaus normal, dass Jugendliche in der Pubertät ihre Sexualität auf verschiedene Weise entdecken und ausdrücken. Das Schreiben von erotischen oder erregenden Geschichten kann e... [mehr]