Buddhistischekanstöße und Praktiken können bei psychischem Leid unterstützend wirken, insbesondere bei Stress, Angst, Depressionen oder chronischer Unzufriedenheit. Im Buddhismus stehen Achtsamkeit (Mindfulness), Meditation und das Verständnis der eigenen Gedanken und Gefühle im Mittelpunkt. Diese Methoden helfen vielen Menschen, einen anderen Umgang mit belastenden Emotionen zu finden, mehr Gelassenheit zu entwickeln und das eigene Leiden besser zu verstehen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Achtsamkeitsmeditation, wie sie im Buddhismus gelehrt wird, positive Effekte auf das psychische Wohlbefinden haben kann. Sie wird mittlerweile auch in der Psychotherapie (z.B. in der Mindfulness-Based Stress Reduction, MBSR) eingesetzt. Wichtig ist jedoch: Bei schweren psychischen Erkrankungen wie schweren Depressionen, Angststörungen oder Traumafolgestörungen sollte immer professionelle Hilfe durch Psychotherapeut*innen oder Ärzt*innen in Anspruch genommen werden. Buddhistische Ansätze können eine hilfreiche Ergänzung sein, ersetzen aber keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Weitere Informationen zu Achtsamkeit und Meditation findest du z.B. bei [MBSR Verband](https://www.mbsr-verband.de/) oder [Deutsche Buddhistische Union](https://www.buddhismus.de/).