Das Gefühl, sich zu einem anderen Menschen hingezogen zu fühlen, entsteht durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren: 1. **Biologische Faktoren:** Hormone und Neurotransmitter wie Dopam... [mehr]
Ein Kontaktabbruch zu einer suchtkranken Mutter kann für eine 17-jährige Tochter tiefgreifende psychische und emotionale Folgen haben. Mögliche Auswirkungen sind: 1. **Trauer und Verlustgefühle:** Auch wenn der Kontakt schwierig war, kann der Abbruch wie ein endgültiger Verlust erlebt werden. Das kann Trauer, Sehnsucht oder Schuldgefühle auslösen. 2. **Schuld- und Schamgefühle:** Viele Kinder fühlen sich verantwortlich für das Wohlergehen ihrer Eltern. Ein Kontaktabbruch kann Schuldgefühle verstärken, auch wenn er zum Selbstschutz notwendig ist. 3. **Ambivalente Gefühle:** Es ist häufig, gleichzeitig Erleichterung und Schmerz zu empfinden. Die Tochter könnte sich befreit fühlen, aber auch mit Loyalitätskonflikten kämpfen. 4. **Angst und Unsicherheit:** Die Sorge um die Mutter bleibt oft bestehen. Ungewissheit über deren Zustand kann Ängste auslösen. 5. **Identitäts- und Selbstwertprobleme:** Die Beziehung zu den Eltern prägt das Selbstbild. Ein Kontaktabbruch kann zu Fragen nach der eigenen Identität und dem Selbstwert führen. 6. **Soziale Isolation:** Das Thema Sucht und Kontaktabbruch ist oft schambesetzt. Die Tochter könnte sich unverstanden oder isoliert fühlen. 7. **Entwicklung von Resilienz:** Positiv kann der Schritt auch zu mehr Selbstschutz, Abgrenzungsfähigkeit und persönlicher Reifung führen. Es ist wichtig, dass die Tochter Unterstützung erhält, z.B. durch Gespräche mit Vertrauenspersonen, Beratungsstellen oder therapeutische Begleitung. Spezielle Angebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien, wie z.B. [NACOA Deutschland](https://www.nacoa.de/), können hilfreich sein.
Das Gefühl, sich zu einem anderen Menschen hingezogen zu fühlen, entsteht durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren: 1. **Biologische Faktoren:** Hormone und Neurotransmitter wie Dopam... [mehr]
Das "warm-kalt-Gefühl" beim Lieben beschreibt die emotionalen Schwankungen, die viele Menschen erleben, wenn sie verliebt sind oder jemanden lieben. "Warm" steht dabei fü... [mehr]
Nach Dr. Bradley Nelson, dem Entwickler der Methode „The Emotion Code“, gibt es keine explizit festgelegte maximale Anzahl an eingelagerten (eingeschlossenen) Emotionen, die ein Mensch lau... [mehr]
Die maximale Anzahl eingelagerter Emotionen ist wissenschaftlich nicht exakt festgelegt. Das menschliche Gehirn kann eine sehr große, praktisch unbegrenzte Anzahl an emotionalen Erfahrungen spei... [mehr]
Im Laufe des Lebens verlernen viele Menschen scheinbar das unbeschwerte, häufige Lachen, das für Kinder so typisch ist. Dafür gibt es mehrere Gründe: 1. **Soziale und kulturelle P... [mehr]
Affekttoleranz bezeichnet die Fähigkeit, intensive Gefühle (Affekte) wie Angst, Wut, Trauer oder Freude wahrzunehmen, zuzulassen und auszuhalten, ohne von ihnen überwältigt zu werd... [mehr]
Die sozial/emotionale Entwicklung beschreibt, wie Menschen im Laufe ihres Lebens lernen, Gefühle zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren sowie Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu gestalt... [mehr]
Das Phänomen, in traurigen oder unangemessenen Situationen zu lachen, nennt man „incongruous affect“ oder auch „paradoxe Reaktion“. Es ist eine Art Schutzmechanismus des K... [mehr]
Dass du den Kontaktabbruch deiner Tochter mittlerweile emotional distanziert betrachtest, macht dich nicht automatisch zu einem schlechten Menschen. Gefühle verändern sich mit der Zeit, beso... [mehr]
Wut ist eine ganz normale menschliche Emotion, die verschiedene Ursachen haben kann. Sie entsteht oft als Reaktion auf Situationen, in denen du dich ungerecht behandelt, bedroht, überfordert oder... [mehr]