Was du beschreibst, ist gar nicht so ungewöhnlich. Viele Menschen erleben Phasen, in denen sie mit Geschlechterrollen oder -ausdrücken experimentieren möchten, ohne dass sie eine Geschlechtsdysphorie empfinden oder sich als trans* identifizieren. Das kann einfach Neugier, Spaß am Ausprobieren oder ein Wunsch nach neuen Erfahrungen sein. Es gibt keine festen Regeln dafür, wie man sich fühlen oder verhalten "muss". Geschlechtsidentität und -ausdruck sind sehr individuell. Es ist völlig in Ordnung, wenn du Lust hast, Dinge auszuprobieren, die gesellschaftlich eher als "typisch weiblich" gelten, ohne dass das gleich eine tiefere Bedeutung haben muss. Viele Menschen finden so heraus, was ihnen gefällt und was nicht. Solche Phasen können Teil der eigenen Entwicklung sein und helfen, sich selbst besser kennenzulernen. Wichtig ist, dass du dich dabei wohlfühlst und dich nicht unter Druck setzt, dich in eine bestimmte Schublade einordnen zu müssen. Wenn du mehr über das Thema nachlesen möchtest, findest du z.B. bei [queer.de](https://www.queer.de/) oder [diversity-berlin.de](https://www.diversity-berlin.de/) hilfreiche Informationen zu Geschlechtsidentität und -ausdruck.